Veranstaltungen 2018

10.03.2018 - Tucheim
25.03.2018 - Dahlen
04.-05.08.2018 - Burg
26.08.2018 - Waldkappel
23.09.2018 - Kaltenkirchen
07.10.2018 - Streitberg
13./14.10.2018 - Woltersdorf
20.10.2018 - Zschopau
28.10.2018 - Kempenich

Detaillierter Terminkalender
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Stand: 20.11.2017 / vorbehaltlich
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durch den DMSB


 
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81. Six Days in Neuseeland, Tag drei: Jetzt trumpfen die Finnen auf

Sah es zu Beginn der diesjährigen Six Days in Neuseeland so aus, als würden die Franzosen in der World Trophy Team Wertung mit ihren Top Piloten Marc Germain in der E1-Klasse und Fabien Planet in der Klasse E3, sowie Motocross-As Johnny Aubert (E2), der in diesem Jahr in der Enduro-Weltmeisterschaft mit Top-Platzierungen überzeugte, triumphieren können, scheint sich das Blatt jetzt zu Gunsten der Finnen zu wenden. Gleich zwei Klassensiege konnten Planet und Germain am ersten Tag für die Franzosen einfahren, am zweiten Renntag war es nur noch Planet, der als Klassenschnellster für die Franzosen den Renntag beendete. Dafür hatten die Finnen schon zwei Klassensieger in ihren Trophyreihen und am dritten Tag verteidigten die bärenstakren Nordländer mit dem Sieg in allen drei Enduro-Klassen ihre Führung. Die Finnen scheinen immer besser in Fahrt zu kommen und machten trotz schwieriger werdenden Bedingungen klar, wo Endurosport zu Hause ist.

Sowohl GNCC-Champ Juha Salminen in der Klasse E1, als auch Mika Ahola (E2) und E3-Pilot Marko Tarkkala ließen es richtig krachen und der Konkurrenz kaum eine Chance. Damit haben die Finnen schon zum Bergfest der Sechs-Tage-Fahrt satte sechs Minuten und 19 Sekunden Vorsprung auf die Franzosen, die drittplatzierten Spanier liegen sogar schon mehr als elf Minuten zurück.

Deutschlands Trophy schlägt sich weiter tapfer und verteidigte seinen elften Platz in der Gesamtwertung. Allerdings musste das Team der Deutschen heute einen herben Rückschlag hinnehmen. Ralf Dennenmoser hat sich wahrscheinlich das Kreuzband abgerissen und wird wohl am vierten Renntag nicht mehr an den Start gehen kann.

Und auch die Junior-Trophy hat Probleme. Zwar läuft es für den Flöhaer Marcus Kehr immer besser, dafür scheint es jetzt jedoch beim Heidenheimer Mike Hartmann, der trotz allem noch bester deutscher Fahrer im Gesamtklassement ist, nicht mehr ganz nach Plan zu laufen. Hartmann verlor einige Plätze im Klassement und auch die deutschen Junioren mussten ihren dritten Platz in der Silbervasen-Wertung an die überraschend starken Australier abgeben. Und bei fast einer Minute Rückstand dürfte es aus eigener Kraft schon schwer werden, die Lücke wieder zu schließen. Die Amerikaner mit dem überragenden Kurt Casseli liegen mit schon mehr als dreieinhalb Minuten Vorsprung auf die Franzosen in Führung.

Pech hatten auch einige Clubteams. Bei den Damen ist Heike Petrick, wie erwartet, nicht mehr an den Start gegangen. Marion Langenbach und Iris Krämer haben sich aber durchgebissen und sind trotz Strafzeiten noch im Rennen. Pech hatte die KTM-GST-Truppe um den Berliner Christoph Lessing, die in der Clubwertung bereits auf Platz sechs lag. Doch Axel Hechel hatte en technisches Problem und markierte für den dritten Renntag einen Ausfall. Damit ist natürlich das Gesamtklassement für das Team DMSB-ADMV erledigt, „was natürlich ärgerlich ist, denn ich denke, nach vorne wäre noch einiges machbar gewesen“, so Lessing.

Ebenfalls aus dem Rennen ist das DMSB-Clubteam von Olaf Redecker, Sebastian Pauly und Philipp Meine. Letztgenannter wurde ein Opfer der nicht ungefährlichen Endurotests. Meine stürzte in einem Waldabschnitt schwer und hat sich wahrscheinlich die Schulter gebrochen.

Am morgigen vierten Renntag stehen neue Prüfungen und neue Etappen an, „worüber ich heilfroh bin“, so Marcus Kehr. Die Test sind ohnehin schon völlig zerfahren und die Etappen die teilweise deutlich über eine Stunde lang sind, sind vor allen Dingen wegen ihrer Eintönigkeit zermürbend, ermüdend und dadurch gefährlich.“


Zu den Ergebnissen der 81. Six Days


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