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Die "Six" gehen auf der Etappe in die letzte Runde: Die Vorentscheidungen?

Mit dem fünften von sechs Renntagen bei der diesjährigen Six Days Enduro ISDE steht auch der letzte Enduro-Renntag an. Damit werden gewissermaßen schon die Weichen in Sachen Podiumsplatz gestellt, denn am letzten Tag beim Abschluss-Cross lassen sich meist nur noch Sekunden gutmachen.

Am Renntag fünf stand noch einmal die gleiche Strecke, wie am vierten Veranstaltungstag an. Die Lieblingssonderprüfung der Piloten, die jeden Tag an Angriff genommen werden musste, der Cross-Test bei "Maroa" war ausgefahren bis zum Abwinken, der Spass war den meisten der Piloten schon längst abhanden gekommen.

Gut zwei Stunden nach dem Start begann es dann auch wieder zu regnen. Anfangs nur ein paar Tropfen, doch schließlich schütetete es wieder, mehr und heftiger, als am vierten Renntag und diesmal sah es auch nicht danach aus, als würde es überhaupt wieder aufhören wollen, zu regnen. Und während sich einige der Fahrer nach nicht einmal auf die Strecke gemacht hatten, wurden die Abstände zwischen den Piloten, die beim letzten Sondertest des Tages ankamen, immer größer, bis schließlich überhaupt kein Fahrer mehr ankam.

Wieder hatten sich auf der Strecke in engen Passagen Massenstaus gebildet. Wieder gab es kein Vorankommen und wieder waren es nur de Besten und Härtesten der Enduristen, die sich einen Weg suchten und diesen auch fanden, um schließlich ins Ziel zu kommen. Doch Fahrtleiter Sean Clark musste auch diesmal wieder eine Entscheidung treffen. "Wir konnten nach dem zweiten Test keine einigermaßen gleichen und fairen BEdingungen mehr für die später gestarteten Fahrer gewährleisten", so Clark. Deshalb wurde der Renntag nach dem zweiten Test annuliert.

Des einen Leid, des anderen Freud: Unter denen, die sich über den ganzen Tag hinweg gequält haben und die komplette rund 220 Kilometer lange Runde bewältigt hatten, waren nur zwei Deutsche. Junior-Troph-Fahrer Mike Hartmann und Troph-Pilot Dirk Peter gehörten zu den wenigen, die nicht nur die kompletten Etappen-Kilometer der gesamten Six Days bewältigten, sonder sie blieben auch ohne Strafzeiten. "Am Ende hast du aber nichts davon. Du kämpfts dich durch, bis völlig kaputt und letztlich der Dumme. Andere sind nach Prüfung zwei nach Hause gefahren und gehen morgen wesentlich frischer als wir ins Abschluss-Motocross-Rennen", so Dirk Peter.

Die bereits auf zwei Fahrerinnen dezimierten Damenmannschaft und auch einigen Club-Piloten spielte der Abbruch, als die Entscheidung durch die Rennleitung getroffen war, wurden die Piloten nach und nach auf der Strecke abgefangen und über die Straße zurück in den Parc Fermee geleitet, in die Karten. "Noch so einen Tag hätte ich nicht geschafft", gab Iris Krämer, Mannschafts-Trial-Weltmeisterin und zum ersten Mal bei einer Six Days am Start, zu.




Zu den Ergebnissen der 81. Six Days


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