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81. Six Days Enduro in Neuseeland: Die Finnen holen sich 2006 die Trophy

Ironischerweise meldete sich mit dem letzten Veranstaltungstag der Six Days am Lake Taupo auch das schöne Wetter zurück. Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen mussten die Piloten noch einmal eine 12-Minuten-Etappe unter die Räder nehmen, um schließlich im Digger McEwen Motocross Park zum Abschlussrennen ans Startgitter zu rollen.

Und das fiel für die Top-Piloten erst am Nachmittag, Veränderungen im Gesamtklassement brachte das jedoch an der Spitze nicht mehr. Bei den Deutschen war es vor allen Dingen der DMSB-Junior Steven Nikolai, der mit einer starken Leistung und einem Laufsieg begeisterte.

In den Hauptrennen setzte sich in der Klase E1 Finnlands Juha Salminen durch. Bei den E2-Fahrern war es Belgiens fünffacher Motocross-Weltmeister Joel Smets, der sich durch seine dritte Six Days gequält hatte und auf dem Cross-Track noch einmal richtig auftrumpfte. „Für mich war die Six in Neuseeland das letzte internationale Rennen. Jetzt ist Schluss“, verabschiedete sich einer der ganz großen der Szene aus dem aktiven Geschehen.

Der Sieg bei den Männern auf den Big Bikes ging an Spanien Xavier Galindo. Der Sieg in der Trophy-Wertung war den Finnen natürlich nicht mehr zu nehmen. Deutschland landete letztlich auf Platz elf, die Junioren konnten sich den zwischenzeitlich verlorenen vierten Platz wieder zurück erobern.

Überschattet wurden die letzten Rennen der diesjährigen Six Days Enduro von einigen schweren Stürzen. Einer der Japanischen Trophy-Fahrer hatte sich auf dem sehr anspruchsvollen Kurs an einem riesigen Table völlig verschätzt, musste in der Luft vom Bike und stürzte schwer. Allerdings hatte der Japaner Glück und trug nur ein paar Prellungen davon. Schwerer erwischte es im Spaniens Trophy-Fahrer Oriol Mena, der sich einen Armbruch zugezogen haben soll.

Der Sieg in der Fahrerwertung ging an Finnlands Multi-Champions Juha Salminen, der damit natürlich auch das E1-Klassement für sich entschiedet. Zweitbester Pilot war mit Samuli Aro ein weiterer Finne, der damit auch den Sieg in der Klasse E2 einfuhr. Platz drei ging an Italiens Simone Alberghoni. Bester E3-Fahrer war vor und nach dem Abschlusscross mit Marko Tarkkala noch ein Finne, was die Dominanz der Nordländer unterstrich.


Einen Achtungserfolg konnte das deutsche Damen-Team verbuchen. Nicht nur, dass Marion Langenbach und Iris Krämer trotz des frühen Ausfalls von Heike Petrick finishten. Die beiden DMSB-Ladys landeten am Ende auf dem 122 Platz von 135 gestarteten Clubteams.






Zu den Ergebnissen der 81. Six Days


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