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ISDE Six Days Enduro in Neuseeland: Stimmen der Fahrer zum Erreichtem

Marcus Kehr: Die Erwartungshaltung war sicherlich groß. Es war im Vorfeld die Rede von der besten Junior-Trophy seit Jahren und selbst von einem Sieg hatte man gesprochen. Ich hatte schon im Vorfeld versucht, das alles ein wenig zu relativieren. Vom Prinzip her haben wir schon seit Brasilien 2003 immer sehr starke Junior-Trophys gehabt. Aber nur weil wir gut besetzt sind machen die anderen eben nicht langsamer. Somit ist der erreichte vierte Platz sicherlich das, was momentan machbar ist. Persönlich bin ich nicht ganz zufrieden. Das mit der großen Viertakter war ein Versuch, der so nicht funktioniert hat. Das dürfte das erste und das letzte Mal gewesen sein. Die Zweitakter ist dann doch das bessere Arbeitsgerät für mich.

Heike Petrick: Wir hatten zum ersten Mal mit Marion Langenbach, Iris Krämer und mir eine komplette Damenmannschaft a Start, ebenso, die die Schweden und die Amerikaner. Nun galt es für uns, komplett ins Ziel zu kommen. Das war der Hauptanspruch, aber der Traum war im Prinzip schon am zweiten Tag ausgeträumt, als ich wegen eines verirrten Fahrers einen schweren Sturz hatte. Aus dem Restart am dritten Tag wurde nichts und damit war die Mannschaft im Prinzip schon gesprengt. Für Marion und Iris freut es mich, dass sie ins Ziel gekommen sind und am Ende hat es ja immerhin zu Platz 122 von 135 Teams gereicht. Ich persönlich kann natürlich nicht mit dem Ergebnis zufrieden sein.

Andre Decker: Oberste Priorität war natürlich heil anzukommen. Zumindest hat das funktioniert. Aber wollten wir mit Blick auf die Endplatzierung mit Platz elf schon ein bißchen mehr erreichen. Sicherlich sind wir momentan nicht die Enduro-Nation, die Ländern wie Frankreich, Italien oder gar Finnland gefährlich werden könnte, aber eine Top-Ten-Platzierung war das erklärte Ziel. Allerdings ist es natürlich auch alles andere als erfreulich, wenn die Ergebnisse, wie in Neuseeland durch Annullierung an gleich zwei Renntagen zu Stande kommen. Vom Prinzip her war das Ganze schon am dritten Tag entschieden und das kann eigentlich nicht Sinn einer Six Days sein.

Bert Meyer: Um es kurz zu machen: Wir waren zu langsam, die anderen zu schnell. Ich persönlich bin nicht ganz zufrieden. Zwar hat es zu Gold gereicht, aber ich hatte schon gedacht, dass für mich selbst und auch für die Junior-Trophy noch ein bisschen mehr nach vorne drin ist. Gerade auf das Abschlusscross-Rennen hatte ich mich eigentlich gefreut, aber da war ich dann mit meiner Leistung nach schwachem Start nicht wirklich zufrieden.

Stefan Geyer: Das Ziel war eine Goldmedaille und eine gute Mannschaftsplatzierung. Letzteres sollte uns wenigstens eine Top-Ten-Platzierung bescheren, aber da muss man leider sagen, dass es dazu einfach nicht gereicht hat. Wir haben früh einen guten Mann verloren, dass die Annullierungen an zwei Tagen uns in die Karten gespielt hätten, kann man glaube ich auch nicht sagen. Für mich war dann der letzte Renntag nach den zermürbenden Fahrten auf den Etappen noch das negative Sahnehäubchen. Der Motor hat sich schon in der ersten Runde verabschiedet und ich musste die Maschine um zu finishen über den ganzen Kurs schieben. Aber wenigstens dazu hat es gereicht. Am Ende hat mit der letzte Tag Gold gekostet und ich bin mit Silber nach Hause gefahren.

Dirk Peter: Es ist im Vorfeld der Six Days viel geredet und spekuliert worden, was für wen zu erreichen wäre. Am Ende hat sich wieder einmal gezeigt, dass die Sechstagefahrt ihre eigenen Gesetze hat und sich nichts ausrechnen lässt. Das Mannschaftsergebnis ist sicherlich nicht das was wir uns vorgestellt haben, aber mehr war am Ende eben auch nicht drin. Ich persönlich bin zufrieden. Ich bin ohne Strafminuten durch die Six gekommen, habe Gold geholt und mich nicht verletzt. Das ist alles zusammen ok für mich.