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Finallauf zur Enduro-Weltmeisterschaft
Deutsche Enduro Meisterschaft

AUSSCHREIBUNG
Nennschluss: 07.10.2017

GPS-Daten:
50.739796, 13.063951

___________________________

Finallauf zur
Deutschen Enduro Meisterschaft

AUSSCHREIBUNG
Nennschluss: 20.10.2017

GPS-Daten:
52.474909, 13.777114

 
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ISDE Griechenland - 3. Fahrtag

Eine neue Strecke für den dritten und vierten Fahrtag, da war vorab schon die Neugier groß. Doch zum Glück stellte sich heraus, dass die Anforderungen nicht so hoch waren, wie befürchtet. Eigentlich war die Strecke selbst im Vergleich zu den Vortagen einfacher zu fahren, aber die Anstrengung der ersten beiden Tagen steckt den Fahrern in den Knochen und so gab es allenthalben die ersten Ausfälle.

Marco Straubel: “die erste Prüfung bin ich zu verhalten gefahren, weil die so glatt war, aber das war vielleicht besser als zur Mittagszeit die Cross-Prüfung am Fahrerlager. Die war frisch gewässert worden und entsprechend rutschig. Da bin ich gestürzt, die Armaturen verbogen und alles voller Schlamm. Im Endurotest hat es mir dann noch einmal das Vorderrad weggezogen und ich bin den Hang hinunter gerutscht, das ich zurück musste und mein Motorrad holen. Aber dort war alles weich, da habe ich mir nichts getan. Bei dem Sturz in der Crossprüfung habe ich mir wohl die Kapsel am Daumen überdehnt.“

Die beiden deutschen Repräsentativmannschaften, Trophy und Junior-Trophy haben Rang acht, bzw. die Junioren Rang sechs gehalten. Alle Fahrer ohne Zeitstrafpunkte im Ziel.
Vortext ....
Das Deutsche Team hat mit Derrick Görner ein Geburtstagskind in der Junior-Trophy: Der Sachse wurde heute 23 Jahre alt und gilt damit im nächsten Jahr nicht mehr als Junior! Als Geburtstagsgeschenk erhielt er einen extra Verband am Ellenbogen: „Da hat mich wohl Gestern etwas gestochen, jedenfalls ist es total angeschwollen.“ Fahrerisch fand er den Tag so ganz in Ordnung - auch wenn er den halben Endurotest ohne Hinterradbremse absolvieren musste, weil er seine Bremsscheibe verbogen hatte.
Im Moment kämpft sich Jörg Haustein mit vielen Schmerzen über die Strecke - zusätzlich zu seinen Problemen am rechten Oberschenkel haute er sich noch mal den Lenker mit aller Gewalt dagegen. Am Abend wurde vorsichtshalber zum Röntgen gefahren, denn die Bewegungsfähigkeit ist bei ihm stark eingeschränkt, so dass er am Abend nicht einmal die Reifen wechselte.
Junior-Teamkollege Andreas Beier hatte sein Mouse so weit heruntergefahren, dass es schon fast wie ein Plattfuß fuhr. „Ich bin ja schon fast auf der Felge die letzte Etappe gefahren.“
Lediglich Eddi Hübner war ziemlich zufrieden, bei ihm klappt die Umstellung von der 250er auf die 300er jetzt endlich.
Bei der Trophy ist Mike Hartmann immerhin auf den Sonderprüfungen ohne Sturz und deshalb in der Klasse bereits auf dem zehnten Platz. Marcus Kehr auf der Etappe noch ohne Sturz, aber dafür schon mal in der Prüfung mit einem Ausrutscher, aber trotzdem in der Tageswertung auf dem achten Rang.
Pech für Stefan Hau, der sich den Kupplungsdeckel in den Steinen anhaute und deshalb am Abend wecheln musste.


Andre Decker (im Bild oben) ist zwar brav in den Sonderprüfungen seiner Husqvarna sitzen geblieben, dafür ist er aber auf der Etappe zweimal umgekippt: „ich bin aber noch nicht ernsthaft gestürzt, und das ist hier wichtig.“
Zur fahrenden Tankstelle wurde Jens Pester: Bei einem seiner zahlreichen Stürze lag das Motorrad von Otto Freund nicht nur kopfüber am Hang, sondern der Tabnkdeckel war abgesprungen und das kostbare Benzin lief zu Beginn der Etappe aus. „Als ich weitergefahren bin, musste ich auf Reserve umstellen, da habe ich eine Plastikflasche organisiert und Pester hat mir mit Spirt ausgeholfen. Doch der war auch bald schon alle und ich wieder auf Reserve - ich dachte schon, ich schaffe das nicht, aber dann sah ich im letzten Moment durch die Bäume die Autos von der ZK. Da dachte ich mir, jetzt kannst Du notfalls auch Schieben.“ Solch ein Einsatz ist es, der es möglich macht, dass das gesamte Deutsche Team am dritten Fahrtag ohne Zeitstrafpunkte im Ziel war - obwohl, Falk Ziegler soll eine Strafminute bekommen, weil er an einer Durchfahrtskontrolle nicht angehalten hat.
„Diesmal lief es besser als gestern,“ freute sich Heike Petrick (siehe Bild oben), die verbliebene Dame im Team. „Auf der Etappe habe ich es schön laufen lassen und die Sonderprüfungen klappten auch ganz gut. Lediglich im ersten Endurotest bin ich noch nicht ganz perfekt rumgekommen.“

Ergebnisse: World-Trophy

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