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Deutsche Enduro Meisterschaft

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51.366342, 12.996612

 
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ISDE Griechenland - 5. Fahrtag

Neuer Tag, neue Strecke: dieser fünfte Tag war vom Veranstalter als „Rausschmeißer“ deklariert worden, entsprechend hatten die Teilnehmer Respekt vor der immerhin 267 km langen Runde. Dazu kamen diesmal Temperaturen über 40 Grad: Doch am Ende waren alle Deutschen Fahrer und auch die Fahrerin sicher im Ziel - und wieder ohne Zeitstrafpunkte.

Als einziger Fahrer noch ohne einzigen Sturz in der Sonderprüfung: Mike Hartmann lässt es dafür schon mal unfreiwillig auf der Etappe krachen. Doch der WM-erfahrene Pilot liegt zur Zeit in der E1-Klasse auf einem neunten Gesamtrang!

Herausragende Leistung wieder einmal von Marcus Kehr (im Bild links), der diesmal ohne einen Sturz in den Sonderprüfungen durchkam: „Dafür klebte mir aber trotzdem das Pech am Stiefel,“ meinte er anschließend. In dem Endurotest hatte sich ein kurzer Ast genau zwischen Motorgehäuse und Bremspedal festgeklemmt, so dass die Bremse blockierte. Trotzdem reichte es bei ihm noch für den achten Platz in der Tageswertung, womit er seinen siebenten Gesamtrang in der Klasse E3 verteidigen konnte.
Von Platz 21 bis Platz 29 liegen in der Klasse gleich sechs Deutsche Fahrer innerhalb von fünf Minuten: Marco Straubel (21), Edward Hübner (22), Ralf Scheidhauer (23), Christoph Seifert (28) und Derrick Görner (29). So steht zumindest für die Junioren beim Abschluß-Motocross ein kleines internes Prestigeduell an.
Alle verbliebenen Fahrer im Ziel, ohne Strafpunkte, das gilt auch für die ganzen mehr oder weniger stark Verletzten. Die Strecke war im Vergleich zu den Vortagen definitiv anspruchsvoller - aber genau das war es, was den Teilnehmern auch gut gefallen hatte. Auch wenn das fast 9 km lange (trockene) Flussbett ziemlich kräftezehrend war reichte die gut bemessene B-Zeit für alle deutschen Fahrer.
Selbst Markus Wenzel wechselte am Abend noch einen Vorderradreifen, weil durch seinen Sturz am Vortag er nicht mehr gewechselt hatte und zwei Tage mit den gleichen Reifen gefahren war - nun war langsam das Mousse weich geworden.
Aber geschafft sind nun alle Fahrer und bemühen sich nur noch zu entspannen, nutzen den hoteleigenen Pool vor dem großen Finale am Samstag. Ein Teilnehmer hatte es schließlich auf den Punkt gebracht: „Mehr Steine, Staub und Bachbetten müssen jetzt nicht mehr sein.“


HEIKE PETRICK AUF PODIUMSKURS
Heike Petrick, die verbliebene Dame aus der deutschen Damen-Trophy steht schon mit einem Bein auf dem Siegestreppchen: Schon gestern schaffte sie den Sprung auf den dritten Platz der Damenwertung und konnte den Abstand zur Vorderfrau diesmal sogar noch ein wenig verkürzten. Sie belegte in der Tageswertung den zweiten Platz hinter der Französin Ludovine Puy. Nun ärgert sie sich besonders über die zwei Strafminuten des zweiten Fahrtages: „Wenn die nicht gewesen wären, dann wäre jetzt schon alles klar“, meint sie, weiß aber selbst „Hätte, Könnte und Wäre zählt eben nicht.“
Im Moment steht Petrick in Verkaufsverhandlungen über ihr Motorrad, das ein Grieche kaufen möchte: Eine nagelneue KTM „Sixdays“, nur 1500 km gelaufen, nur ein Wettbewerb, nur von einem „Mädchen“ gefahren - dafür muss sich doch ein guter Preis erzielen lassen.

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