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Deutsche Enduro Meisterschaft

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Mission: "Titelverteidigung 2010"

Das ist das Motto, welches sich die drei amtierenden Deutschen Enduro-Meister auf die Fahnen geschrieben haben. Doch unterschiedlicher könnten die Voraussetzungen kaum sein, wie die Champions ihrer neuen Enduro-Saison entgegen sehen.

Marcus Kehr, Deutscher Meister der Klasse E3 und Championatssieger des vergangenen Jahres, bleibt auch in der neuen Saison seiner heißgeliebten 300er 2-Takt-KTM treu. Allerdings wechselte der Flöhaer nach vier erfolgreichen Jahren vom BvZ Racing–Team wieder zurück zum Zschopauer KTM Sturm Team, bei dem er bereits 2003 seinen ersten DEM-Titel einfahren konnte: „KTM Deutschland hat mir freie Wahl gelassen, für welches Team ich in der neuen Saison fahren möchte. Meine Entscheidung fiel auf das Team von Harald Sturm, in welchem ich schon drei erfolgreiche Jahre erlebte“, so Deutschlands derzeit schnellster Endurofahrer kurz und knapp.


Norbert Zaha, Marcus Kehr & Harald Sturm (v.l.) bei der Team-Präsentation für die Saison 2010

Neben der DEM wird Marcus erneut in der WEC (Klasse E3) an den Start gehen. Im Moment laufen die Vorbereitungen auf vollen Touren. Nach unzähligen Trainingseinheiten mit Spike-Bereifung im erzgebirgischen Schnee, geht es nun für ein paar Tage in wärmere Gefilde: „Ich werde einige Zeit in Spanien verbringen, um dort meine Motorräder für die DEM und WEC optimal vorzubereiten. Nach den ganzen Trainingskilometern bei Schnee und Eis, bin ich doch recht froh, wieder einmal griffigen Boden unter die Stollen zu bekommen. Ich denke, dass ich dort optimale Bedingungen vorfinden werde.“
Davon kann Mike Hartmann derzeit nur träumen. Laboriert der amtierende E2-Champion doch noch immer an seiner Knieverletzung aus dem letzten Jahr. Nach der notwendig gewordenen Operation unmittelbar nach dem Saisonfinale und der daraus resultierenden Reha-Phase, konnte Mike bisher nur ein leichtes Fitness- & Athletik-Training absolvieren. An Motorradfahren war nicht zu denken. Im Moment steht gerade wieder ein Krankenhausbesuch in Markgröningen auf dem Programm: „Dies ist allerdings nur ein Kontroll-Termin“, beruhigt der Heidenheimer, „es ist alles im grünen Bereich. Ich fühle mich gut und ich spüre, dass mit dem Knie alles wieder soweit in Ordnung ist. Jetzt hoffe ich nur, dass es der Arzt ähnlich sieht und mir endlich das ersehnte OK gibt, damit ich wieder auf mein Motorrad steigen kann.“
Und dies ist, wie schon im letzten Jahr, eine Husaberg FE450. In der Deutschen Enduromeisterschaft bleibt somit alles beim Alten. “Ich werde wieder in der Klasse E2 an den Start gehen. Bei den Läufen vor Ort werde ich erneut von Karsten Wills und seinem Team betreut. Das hat im letzten Jahr alles hervorragend geklappt. Auch die Startnummer bleibt die Alte“, schmunzelt Mike, „es wird wieder die 183 sein, an die habe ich mich so sehr gewöhnt.“ In der WEC wird Mike in diesem Jahr allerdings in der E3-Kategorie zu sehen sein. „Husaberg hat mir Werksunterstützung angeboten, wenn ich in der E3 fahren würde. Da konnte ich einfach nicht ‚Nein‘ sagen.“


Auch in dieser Saison wieder mit der #183 unterwegs: Mike Hartmann

Andreas Beier, amtierender E1-Meister, setzt in diesem Jahr auf ein neues Pferd bzw. Motorrad. Nach vielen erfolgreichen Jahren auf KTM, bevorzugte der junge Krumhermersdorfer einen Marken und Team-Wechsel: „Ich hatte schon Mitte letzter Saison das Gefühl und das Bedürfnis, gerne einmal etwas Neues auszuprobieren. So entwickelten sich, aus einer zunächst unverbindlichen Plauderei immer konkreter werdende Gespräche. So stand dann für mich schon kurz nach der Saison fest, dass ich 2010 eine Honda CRE F250R für das ZAP Racing Team von Falk Ziegler fahren werde. Es wird mit Sicherheit eine tolle Herausforderung für das neue Jahr, worauf ich mich schon mächtig freue.“ Im Moment arbeitet Andi hauptsächlich an seiner Fitness und im Kraftbereich. „Mehr als ein paar Einheiten mit Spikes sind im Moment nicht drin. Ich hoffe, dass der Schnee bald verschwindet. Um zum Trainieren in das südliche Ausland zu fahren, fehlt mir im Moment einfach die Zeit.“
Neben der DEM hat Andreas Beier noch einen ganz anderen ehrgeizigen Plan: „Das ZAP Racing Team stellt mir die komplette WEC-Teilnahme in Aussicht. Das ist natürlich eine Riesensache! Ich bin zunächst nur von der kompletten Europameisterschaft ausgegangen. Nur kam es zur Planänderung. Zunächst müssen noch ein paar Details geklärt werden. Aber das Paket ist eigentlich schon geschnürt.“ Ob Andreas allerdings in der E1-Klasse oder bei den Junioren an den Start gehen wird, steht momentan noch nicht fest: „Das ist mir eigentlich egal…“


Andreas Beier blickt zuversichtlich in die neue Saison