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Knighter dominiert die Enduro-WM nach Belieben / Starke deutsche Leistungen

In Portugal stand am Wochenende der zweite Lauf zur diesjährigen Enduro-Weltmeisterschaft an. Dabei ist der Brite David Knight weiterhin das Maß der Dinge. Der "Knighter" setzte an beiden Tagen nicht nur in der Klasse E3 die Bestmarke, sondern war auch jeweils bester Fahrer aller Klassen.

Richtig gut präsentierten sich auch die deutschen Starter. Mike Hartmann, der in der Klasse E1 an den Start ging war dabei sicherlich aus deutscher Sicht die Überraschung des Rennwochenendes. Auf dem sehr schweren und steinigen Kurs landete der Heidenheimer auf den Plätzen sechs und neun und konnte damit ordentlich WM-Punkte einfahren. "Ich bin wirklich zufrieden, ein sehr gutes Ergebnis für mich", so Hartmann am Sonntagabend.

Sehr gut unterwegs war auch E3-Pilot Marcus Kehr. Der Sachse hatte sich an beiden Tagen in sehr guter Form präsentiert und wurde als Sechster und Fünfter auch Fünfter in der Gesamtwertung. "Leicht war es nicht, am ersten Tag hatte ich auch ein paar kleine Probleme, aber ich bin sturzfrei durchgekommen und freue mich natürlich über das Ergebnis", so Kehr, der die Veranstaltung in Portugal zwar als schwer einschätze, "aber so muss eine WM auch sein."

Nicht zufrieden war Marco Straubel. Der dritte KTM-Pilot aus Deutschland verpasste mit den Plätzen 21 und 22 an beiden Tagen die Punkte knapp. Doch das lag weiniger daran, dass Straubel zu langsam unterwegs war. In den anderen Klassen wäre der Zarnekauer mit seiner Leistung jeweils dick in den Punkten gelandet. Doch die Leistungsdichte in der Klasse E2 ist so stark, dass es für Straubel schwer wird, in dieser Saison zu punkten.