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Dritter Lauf zur Enduro-Weltmeisterschaft in Spanien / Wieder gute deutsche Ergebnisse

In Gernika stand in Spanien am zweiten Maiwochenende der dritte Lauf zur diesjährigen Enduro Weltmeisterschaft an. Auf dem etwa 65 Kilometer langen Kurs waren an beiden Tagen drei Runden zu fahren.

Dabei sorgte schon am ersten Renntag Spaniens Ivan Cervantes vor heimischem Publikum für Begeisterung und dominierte in der Klasse E1. Platz zwei ging an den KTM-Markenkollegen von Cervantes, den Italiener Alessandro Belometi. Dritter wurde Polens Bartosz Oblucki auf Husqvarna. Deutschlands E1-Pilot Mike Hartmann zeigte ebenfalls eine starke Leistung und wurde am ersten Tag Elfter.

In der Klasse E2 war es Australiens Yamaha-Pilot Stefan Merriman, der ohne auch nur einen Test zu gewinnen, den Tagessieg einfuhr. Platz zwei ging an den den Franzosen Johnny Aubert – ebenfalls auf Yamaha unterwegs – der den ersten Test schon für sich entscheiden konnte, dann aber im Extrem-Test wertvolle Zeit verlor, die er auch mit drei weiteren gewonnenen Sonderprüfungen nicht mehr gutmachen konnte. Platz drei ging an den finnischen KTM-Werkspilot Samuli Aro. Marco Straubel verpasste die Punkteränge knapp.

Der Dominator der Klasse E3, David Knight, ließ auch beim dritten WM-Lauf keinen Zweifel daran, dass der Weg zu einem Sieg in der großen Hubraum-Klasse nur an ihm vorbeiführen kann. Der britische KTM-Werkspilot gewann souverän alle Sonderprüfungen. Zweiter wurde Teamkollege Marko Tarkkala (FIN) vor Frankreichs Gas-Gas-Pilot Sebastian Guillaume. Stark unterwegs war auch wieder KTM-Pilot Marcus Kehr. Der Deutsche fuhr mit Platz acht wieder gute WM-Punkte ein.

An der Dominanz in der Klasse E1 von Ivan Cervantes war auch am zweiten Renntag nicht zu rütteln. Er fuhr vor Simone Albergoni (ITA/Honda) und dessen Landsmann Alessandro Belometi (KTM) einen weiteren Tagessieg ein. Mike Hartmann hatte sich am ersten Tag den Magen verdorben und konnte die ganze Nacht kaum schlafen. Er verzichtete auf einen Start am zweiten Tag.

In der Klasse E2 drehte Johnny Aubert am zweiten Tag den Spieß um, fuhr eine Sonderprüfungs-Bestzeit nach der anderen und siegte schließlich mit doch schon großem Vorsprung von über 47 Sekunden vor Stefan Merrimann. Platz drei ging an Samuli Aro. Marco Straubel, der bei den vielen Ausfällen in der starken Klasse durchaus Punktechancen hatte, war vom Pech verfolgt. Nachdem ihm die Kette im Test abgesprungen war, gab er auf.

In der Klasse E3 blieb fast alles beim Alten. Der „Knighter“ war einmal mehr schnellster Mann in allen Sonderprüfungen, Platz zwei ging wieder an den Finnen Marko Tarkkala, lediglich auf Platz drei gab es mit TM-Pilot Alessio Paoli (ITA) etwas Neues zu vermelden. Kehr konnte auch am zweiten Renntag wieder glänzen und wurde starker Sechster, womit er auch in der WM-Wertung auf dem sechsten Rang steht.

WM-Stände:

E1
1. Ivan Cervantes (SPA/KTM) 144
2. Simone Albergoni (ITA/Honda) 123
3. Alessandro Belometti (ITA/KTM) 110
4. Petri Pohjamo (FIN/TM) 105
5. Bartosz Olbucki (POL/HUSQVARNA) 103
:
:
8. Mike Hartmann (GER/KTM)

E2
1. Johnny Aubert (FRA/YAMAHA) 130
2. Samuli Aro (FIN/KTM) 128
3. Stefan Merrimann (AUS/AMAHA) 123
4. Mika Ahola (FIN/Honda) 122
5. Fabien Planet (FRA/KTM) 83

E3
1. David Knight (GBR/KTM) 150
2. Marko Tarkkala (FIN/KTM) 132
3. Björne Carlsson (SWE/Husaberg) 112
4. Sebastien Guillaume (FRA/GAS GAS)
5. Alessio Paoli (ITA/TM) 91
6. Marcus Kehr (GER/KTM) 85

Der nächste WM-Lauf steht am dritten Juni-Wochenende in Italien an.