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Finale zur Int. Deutschen
Enduro Meisterschaft

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Dennis Schröter - der große Triumphator

Tag eins der Deutschen Enduro Meisterschaft in Venusberg ist Geschichte - ein Enduro-Lauf der etwas anderen Art. Die gesamte Streckenführung befindet sich auf einem territorial minimalen Raum. Die einzige, dafür recht lange, Sonderprüfung bildet den Kern und außen herum führt eine kurze, aber knackige Etappe mit einem Geländeanteil von satten 100%! Um es den Teilnehmern, trotz der relativ kurzen Strecke, dennoch nicht ganz so einfach zu machen und dem Ruf eines Laufes zur Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft gerecht zu werden, galt es, diese Runde insgesamt gleich zehn Mal zu absolvieren!
Der große Triumphator des Tages war Dennis Schröter. In einer beeindruckenden Manier dominierte er das Geschehen nach Belieben und holte sich eine Bestzeit nach der anderen. Nach neun gewerteten Tests und weit über eine Stunde Prüfungszeit hatte er am Ende sensationelle 47,47 Sekunden Vorsprung und sicherte sich damit den verdienten Championats- und logischerweise auch den E2-Tagessieg. Entsprechend groß die Freude bei ihm und seinem Team. So ist es doch für die Zupin Husqvarna-Mannschaft der erste Championatssieg seit 2005. Auch der letzte Klassensieg liegt mittlerweile beinahe zwei Jahre zurück. Schröter übernimmt mit dieser glänzenden Leistung zudem die Spitzenposition in der Klasse E2, da sich Tabellen-Leader Mike Hartmann mit einem vierten Platz, hinter den beiden KTM-Fahrern Marco Neubert und Tomi Peltola, begnügen musste.
Dennis Schröter über seinen Tag: "Heute lief es einfach fantastisch. Es hat absoluten Spaß gemacht, hier zu fahren. Es war ein Tag, an dem einfach alles klappte."


#157 Dennis Schröter

Die eigentliche Überraschung des Tages war jedoch zweifelsohne Christian Weiß. Der Fahrer vom ZAH Racing Team hatte heute einen ungeheuren Lauf und holte sich seinen ersten DEM-Tagessieg. "Ich bin einfach überwältigt, ich kann das noch gar nicht richtig begreifen. Es ist fantastisch. Diesen Tag vergesse ich nicht so schnell!", sprudelte es im Ziel, aus dem sichtlich aufgekratzten Moto-TM-Fahrer, nur so heraus. Wie stark er tatsächlich war, belegt der zweite Rang in der Championatswertung.


#244 Christian Weiß

Marcus Kehr platzierte sich am heutigen Tage auf Rang zwei, welcher aber höher einzuschätzen ist, als mancher Sieg. Durch seinen, beim EWC-Lauf in Portugal zugezogenen, Handbruch stand sein Start, bis Anfang der Woche, noch in den Sternen. Erst am Dienstag bekam er, seitens der Ärzte, grünes Licht, dass ein Start überhaupt vertretbar sei. Allein diese Tatsache lässt seine Leistung noch einmal in einem ganz anderen Licht erscheinen. Dennoch gab sich der KTM-Fahrer eher bescheiden: "Es ist wirklich jammerschade. Das wären heute meine Bedingungen gewesen! Ich denke, ich habe unter diesen Umständen das Optimum herausgeholt. Ich habe alles versucht, aber mehr ging heute nicht.", so die selbstkritische Analyse des KTM-Fahrers. Hervorragender Dritter in der E3 und starker Vierter im Championat wurde Derrick Görner, welcher mit seiner Husaberg die vierte Herstellermarke im Führungsquartett platzierte. Ein buntes Bild an Markenvielfalt, welches zurückblickend, auf die letzten Jahre in der DEM, absoluten Seltenheitswert hat.
Der E1-Klassensieg ging an einen gut aufgelegten Andreas Beier vom ZAP Racing Team. Zweiter wurde dort Jörg Haustein aus Drebach, welcher quasi über dem Berg im Nachbarort wohnt, vor Dahlen-Sieger Edward Hübner.
Morgen stehen nun für die Fahrer weitere zehn, kräfteraubende und harte Wertungsprüfungen auf dem Programm. Man darf gespannt sein, wer da die Nase vorne haben wird.


Ergebnis der Deutschen Enduro-Championatswertung:

1. Dennis Schröter , Husqvarna
2. Christian Weiß , Moto-TM
3. Marcus Kehr , KTM
4. Derrick Görner , Husaberg
5. Marco Neubert , KTM
6. Andreas Beier , KTM
7. Tomi Peltola , KTM
8. Mike Hartmann , Husaberg
9. Jörg Haustein , KTM
10. Edward Hübner , KTM


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