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Vierter Lauf zur Enduro-WM: Marcus Kehr wieder stark unterwegs

Zum vierten von acht Läufen zur diesjährigen Enduro-Weltmeisterschaft reiste die Elite des Offroad-Sports am vergangenen Wochenende nach Bergamo in Italien, wo die Cracks nicht nur mörderische Temperaturen von über 30 Grad sondern extrem schweres Gelände und einen Kurs vorfanden, der es in sich hatte.

Mit dabei natürlich auch wieder einige Piloten aus Deutschland, unter ihnen Marcus Kehr, der einmal mehr für Top-Ergebnisse sorgte.

Zu fahren waren an beiden Tagen vier Runden von rund 50 Kilometer Länge auf denen jeweils vier Tests, zwei davon über neun Minuten lang, auf die Fahrer warteten. Am zweiten Renntag wurden auf der letzten Runde der Extremtest und der Endurotest aus der Wertung genommen, da es zu viele Stürze und Ausfälle gab und viele der Fahrer der Herausforderung einfach nicht mehr gewachsen waren.

In der Klasse E1 waren es am ersten Tag der Spanier Ivan Cervantes und Italiens Simone Albergoni, die sich ein erbittertes Rennen lieferten und sich dabei nichts schenkten. Allerdings verlor der Italiener bei einem Sturz einige Sekunden, ein Vorsprung, den Cervantes mit bis ins Ziel nahm. Platz drei ging an Maurizio Micheluz (ITA). DEM-Pilot Mike Hartmann war ebenfalls gut unterwegs, eine gerissene Kette bescherte ihm dann jedoch anstatt guter Punkte eine Nullrunde.
Auch am zweiten Renntag war es Ivan Cervantes, der das Tempo vorgab, allerdings wieder von einem Italiener, diesmal von Alessandro Belometti, unter Druck geriet. Doch Cervantes konnte sich einmal mehr behaupten und sicherte sich auch am zweiten Renntag die volle Punktzahl. Zweiter wurde Belometti vor seinem Landsmann Albergoni. Mike Hartmann blieb diesmal vom Pech verschont und wurde starker Siebter.
Im Gesamtklassement führt Spaniens Cervantes mit sieben Siegen bei acht Starts das Klassement souverän vor den Italienern Albergoni und Belometti an. Hartmann ist Zehnter.

In der Enduroklasse 2 war Finnlands Samuli Aro von Beginn an gut unterwegs und konnte sich am Ende des Tages trotz einiger Stürze über den Sieg freuen. Allerdings profitierte er davon, dass sich auch Johnny Aubert (FRA), der immerhin in vier Prüfungen Bestzeit gefahren war, im letzten Test böse ablegte und weit über eine Minute an Zeit verlor. Das nutzte am Ende sogar noch der Australier Stefan Merriman, um sich den zweiten Platz zu schnappen. Christoph Seifert verpasste die Punkte als 23. knapp. Zwar konnte sich Seifert am zweiten Tag noch steigern und kam wieder ins Ziel, blieb aber als 22. einmal mehr ohne Zähler. Bestens lief es dafür wieder beim Finnen Aro, der den Zweikampf mit Australiens Merriman am Ende des Tages bei fünf Bestzeiten doch recht klar für sich entscheiden konnte. Merriman wurde wieder Zweiter, Platz drei ging an Aro`s Landsmann Mika Ahola. Gar nicht erst gestartet war Johnny Aubert, der sich bei seinem Sturz am Sonnabend eine Rippe gebrochen hatte.

In der Enduroklasse 3 gibt es an sich keine Neuigkeiten zu vermelden, außer vielleicht, dass sich der bisherige Gesamtzweite Marco Tarkala (FIN) erst einmal aus der Wertung verabschiedet hat. Er brach sich schon am ersten Tag bei einem bösen Sturz den Arm und blieb am Rennwochenende ohne Punkte, weshalb er auf Gesamtrang vier abrutschte. Zwar gab sich der Finne optimistisch, dass er beim nächsten Lauf, Mitte Juli in Canada wieder starten werde, doch das bleibt abzuwarten. Den Sieg sicherte sich natürlich der Brite David Knight, und das mit über vier Minuten Vorsprung auf Frankreichs Sebastian Guillaume. Platz drei ging an den Italiener Alessio Paoli. Und auch am zweiten Tag ließ der „Knighter“ nix anbrennen. Wieder ein Sieg, wieder mehr als vier Minuten Vorsprung, wieder souverän und wieder die volle Punktzahl – übrigens zum achten Mal in dieser Saison. Damit hat der KTM-Pilot eine tadellose Bilanz, 200 Punkte auf der Haben-Seite und auf den neuen Gesamtzeiten Björne Carlsson aus Schweden satte 48 Zähler Vorsprung. Carlsson hatte sich am zweiten Renntag Platz zwei vor Sebastian Guillaume gesichert, der nun Dritter im E3-Klassement ist.

Stark unterwegs waren auch die DEM-Piloten in der E3-Klasse. Neben Marcus Kehr war in Italien auch Beta-Pilot Ralf Dennenmoser am Start. Der konnte sich am ersten Renntag mit einer guten Leistung Punkte für den elften Platz gutschreiben lassen. Am zweiten Tag reichte es für Dennenmoser immerhin noch zu Platz zwölf. KTM-BvZ-Pilot Marcus Kehr sorgte in Italien einmal mehr für das beste Ergebnis der deutschen Fahrer.
Schon am ersten Tag wurde Kehr Siebter und hatte eine noch bessere Platzierung nur um Sekunden verpasst. Am zweiten Tag drehte der Sportsoldat noch einmal richtig am Gashahn und wurde sensationeller Vierter, zum Podiumsplatz fehlten nur 44 Sekunden. „Ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem Ergebnis vom Wochenende. Am Sonnabend hatte ich mich in einer Prüfung gleich zweimal lang gemacht und habe so einiges an Zeit verloren. Da wäre sicherlich mehr drin gewesen. Doch das Sonntagsergebnis ist wirklich toll“, so Kehr, der weiterhin Fünfter im Gesamtklassement ist.