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Deutscher Enduro Cup

AUSSCHREIBUNG
Nennschluss: 01.10.2017

GPS-Daten:
50.419347, 7.119483

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Finallauf zur Enduro-Weltmeisterschaft
Deutsche Enduro Meisterschaft

AUSSCHREIBUNG
Nennschluss: 07.10.2017

GPS-Daten:
50.739796, 13.063951

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Finallauf zur
Deutschen Enduro Meisterschaft


AUSSCHREIBUNG
Nennschluss: 20.10.2017

GPS-Daten:
52.474909, 13.777114

 
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ISDE 2011:
Hammerharter erster Tag in Finnland



Heftiger Regen in den beiden vorangegangenen Tagen ließ die Strecke äußerst anspruchsvoll und teilweise recht schlammig und tief werden. Dazu nur recht knappe Etappenzeiten und schon hagelte es im Fahrerfeld Strafminuten en masse.

Die Finnen allerdings ließen sich von diesen Bedingungen wenig beeindrucken und nutzten ihren Heimvorteil gnadenlos aus. Schnellster Fahrer des gesamten Feldes wurde Eero Remes. Sechs der acht Prüfungen schloss der fliegende Finne mit der Tagesbestzeit ab. Landsmann Juha Salminen, auf Gesamtrang zwei, liegt schon respektable 52 Sekunden zurück. Wie dominant die Suomis tatsächlich waren, bestätigen die Teamkollegen Marko Tarkkala und Matti Seistola auf den Rängen vier und fünf. Einzig US-Star Kurt Caselli konnte als Dritter in deren Vormachtstellung einbrechen.

Während die Finnen ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht wurden, tun sich die anderen Teams reichlich schwer, den Anschluss zu halten. Die Spanier, welche mit einem ebenfalls hochkarätigem Trophy-Team antreten, sind eher staubige und steinige Tracks gewöhnt. Entsprechend groß schon deren Rückstand. Mit über fünfeinhalb Minuten Rückstand sind die Südeuropäer dennoch die ersten Verfolger der Finnen. Mit je weiteren reichlichen zwei Minuten Abstand folgen die Trophy-Teams aus Australien und den USA.

Für die deutsche Trophy-Mannschaft verlief der erste Fahrtag durchaus zufriedenstellend. Zwischenbilanz: ein elfter Rang, direkt hinter den Polen. Vor allem Dennis Schröter scheint das sandig, weiche Geläuf sehr entgegen zukommen. Er setzte sich bei seinem ersten Six Days-Auftritt überaus stark in Szene und lag zeitweise sogar auf Rang neun in der Klasse E2. Am Ende rutschte er noch etwas zurück, blieb aber dennoch bester Deutscher.


Dennis Schröter: „Es hat Spaß gemacht und war tierisch anstrengend“

Bei den Junioren setzten sich die Schweden vor Frankreich und Großbritannien an die Spitze. Mitfavorit Finnland ist bereits aus dem Rennen, nachdem gleich zwei Fahrer frühzeitig die Segel streichen mussten. Die deutsche Junior-Trophy liegt momentan auf Rang neun. Allerdings galt es auch hier einen Ausfall zu verschmerzen. Benjamin Liebl musste Vorzeit aufgeben. Zunächst konnte er die defekte Kettenführung noch notdürftig mit Kabelbinder reparieren. Später allerdings zerstörte ein Stein im tiefen finnischen Sand Selbige endgültig. Ein bitteres Ende für den jungen Sachsen bei seinem Six Days-Debüt.

Beste deutsche Clubmannschaft ist derzeit das DMSB-Team 3 / ADMV auf Rang 14.


Bester Deutscher Junior, trotz Strafminute: Tilman Krause