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ISDE 2011:
Deutsche Trophy rückt vor auf Platz sechs



Das Wetter in Finnland zeigt den Fahren nach wie vor die nasskalte Schulter. Erneut heftiger Regen und über acht Stunden Fahrzeit setzen Mensch und Maschine gehörig zu. Neben einer neuen Sonderprüfung, war wieder der Test am Skihang eine entscheidende Schlüsselstelle des Tages. Nachdem, zum wiederholten Male, heftige Regengüsse niedergingen, verwandelte sich die Strecke in eine regelrechte Schlammwüste. Die richtige Spur zu erwischen, glich einem Lotterie-Spiel. Folgerichtig wurde diese Prüfung für Morgen aus dem Wettbewerb genommen. Somit wird es am fünften Tag nur vier gezeitete Tests geben.

Probleme und technische Defekte der Konkurrenz spielten der deutschen Trophy heute voll in die Karten. Australien und Polen verloren jeweils ihren zweiten Mann, die Portugiesen bis dato vollzählig, sogar zwei Fahrer auf einen Schlag. Somit spült es die deutsche Mannschaft von Platz neun auf einen hervorragenden sechsten Rang nach vorn. Überragender deutscher Akteur war erneut Dennis Schröter, welcher in der Overall-Wertung derzeit Rang 33 belegt (17. Platz / Klasse E2).


Dennis Schröter in seinem Element: tiefer Sandboden

Souverän war erneut die Vorstellung, welche die finnische Trophy ablieferte. Der Vorsprung der Lokalmatadoren wächst unaufhörlich an. Mittlerweile beträgt dieser auf Spanien über zwanzig Minuten. Die drittplatzierten US-Amerikaner liegen schon über vierzig Minuten zurück! Im Moment scheint alles auf einen Heimsieg der Suomis hinaus zu laufen, zumal alle sechs Fahrer noch im Bewerb sind und der langsamste unter ihnen immer noch auf dem starken 17. Platz der Overall-Wertung zu finden ist.

Bei den Junioren gab es heute einen Führungswechsel zu verzeichnen. Die Franzosen übernahmen die Spitze von den Schweden. Johan Carlsson fiel der streikenden Technik zum Opfer und auch Teamkollege Carl Sjöö hatte mit Selbiger zu kämpfen, verlor dadurch wertvolle Zeit und die Schweden damit ihre Führung. Überhaupt war es kein guter Tag für das Drei-Kronen-Team. Auch ihr nationales Aushängeschild in Sachen Endurosport, Joakim Ljunggren, fiel mit Motorschaden aus.
Die deutschen Junioren überholten heute wieder die Holländer und belegen derzeit Platz zehn.

Pech hingegen für André Decker. Der Sachse schied heute endgültig aus, nachdem seine Maschine in einer Schlammpassage, auf der berüchtigten Prüfung am Skihang, ihren Dienst endgültig verweigerte. Jegliche Bemühungen, das Bike wieder zum Laufen zu bekommen, scheiterten. Somit fällt die Mannschaft des ADAC Sachsen auf Platz 25 zurück.
Die drei besten im Bewerb liegenden DMSB-Club-Teams sind somit weiterhin die ADMV-Mannschaft, jetzt auf Rang neun, gefolgt von dem zweiten ADAC Sachsen-Trio auf Rang 13 sowie dem DMV-MSC Freier Grund-Dreier auf Platz 18.


Christoph Lessing - bester deutscher Clubfahrer bei den ISDE 2011