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Deutsche Enduro Meisterschaft

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Enduro-EM 2011:
Heike Petrick am Ziel ihrer Träume

"Endlich hat es geklappt!", strahlt Heike Petrick (Foto links) noch eine Woche nach ihrem Triumph über das ganze Gesicht. Beim dreitägigen Enduro-EM-Finale im französischen Riom es Montagnes feierte sie, den mit Abstand größten Erfolg ihrer Karriere: Enduro-Europameisterin der Damen 2011! Dies ist der erste internationale Titelgewinn für Deutschland im Endurosport seit 2004. Damals standen mit Mike Hartmann, bei den Junioren, und Steffi Laier, bei den Damen, gleich zwei Deutsche bei der Enduro-EM ganz oben.
"Seit ich 2003 mit dem Endurosport angefangen habe, starte ich in der EM. Oft war ich schon so nah dran am Titelgewinn, aber leider kamen immer wieder Verletzungen oder eben die, sehr ärgerliche Disqualifikation letzten Jahres dazwischen. Nun aber hat endlich alles gepasst, ich bin sehr, sehr glücklich! Mir ist wirklich ein riesiger Stein vom Herzen gefallen!", so die frischgebackene Europameisterin.

Für Edward Hübner (Foto unten) war vor Saisonbeginn der EM-Titel ebenfalls das erklärte Ziel. Der Vizeeuropameister begann in Polen mit zwei zweiten Rängen erneut stark. Doch eine Knieverletzung, welche er sich im Mai beim DEM-Lauf in Venusberg zugezogen hatte, verhinderte einen Start beim kurz darauf folgenden Lauf in Rumänien. Schweren Herzens musste er zusehen, wie dort die Konkurrenz uneinholbar davon zog. Beim dreitägigen Finale letzte Woche war er jedoch wieder mit dabei und glänzte mit einem Tagessieg sowie Platz drei und zwei beim abschließenden Final-Cross. "Es war wirklich ein toller Abschluss! Ich konnte noch einmal einen ordentlichen Sprung in der Gesamtwertung nach vorn machen. Trotz der zwei 'Nuller' hätte es fast noch zum dritten Gesamtrang gereicht.", zog Eddi Hübner letztlich zufrieden Bilanz.



Und noch zwei weitere Deutsche schlossen die EM unter den Top-Drei ab. Jens Bossdorf kam in der Veteranen-Klasse auf einen spektakulären dritten Platz. Allerdings verletzte er sich gleich in der ersten Prüfung des Finallaufes in Frankreich. Mit eisernem Willen und Schmerzen kämpfte er sich dennoch alle drei Tage ins Ziel. Dank seines vorhandenen Punktepolsters konnte er die Konkurrenz aber erfolgreich auf Distanz halten.
Ebenfalls Dritter wurde Kai Fröhner in der Trophy der 125er Viertakt-Maschinen, welche allerdings nur im Rahmen des diesjährigen EM-Laufes in Polen ausgetragen wurde.