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Enduro Europa-Meisterschaft
Deutsche Enduro Meisterschaft

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Heike Petrick ist erneut Europameisterin!

Edward Hübner, Marco Neubert und Axel Hechel beenden die EM jeweils auf dem dritten Rang! Ein besseres Ende der Enduro-EM 2012 hätte es aus deutscher Sicht kaum geben können.

Die dreitägige Finalrunde, im slowakischen Krombachy, präsentierte sich als würdiger Abschluss einer durchweg spannenden EM-Saison. Die Strecke führte nahezu komplett durch die umliegenden Wälder, auch die drei verschiedenen Tests boten genug Anspruch und wurden von allen Aktiven in den höchsten Tönen gelobt.

Nach den beiden EM-Veranstaltungen im Baltikum haben sich einige deutsche Fahrer gut in Szene setzen können und sich hervorragende Ausgangspositionen für das Finale geschaffen. Allen voran Edward Hübner. Der Yamaha-Fahrer ist seit Jahren eine feste Größe in der EM. In dieser Saison musste er altersbedingt erstmalig in der Klasse E1 Senioren an den Start gehen. Dies hielt ihn aber nicht davon ab, nahtlos an seine Leistungen der vergangenen Jahre anzuknüpfen. Der Junioren-Vize-Europameister von 2010 lag vor dem Finale auf Rang drei, mit neun Punkten Rückstand in unmittelbarer Schlagdistanz zu seinem Dauerrivale Luis Oliveira. Trotz überzeugender Leistung, mit den Rängen zwei und vier sowie nochmals einem zweiten Platz beim Abschluss-Cross, blieb es letztlich beim dritten Gesamtrang. "Ich bin zufrieden mit meiner EM-Saison. Vor allem nach dem mäßigen Start in Italien hätte ich nicht gedacht, dass sich alles noch so positiv entwickelt! Das Wochenende in der Slowakei lief richtig gut. Für das kommende Jahr visiere ich den EM-Titel an!", so Eddi Hübner, über sein klar gestecktes Ziel für das kommende Jahr.


Eddi Hübner - EM-Dritter 2012

In der Klasse E2 Senioren lag Marco Neubert vor der finalen Drei-Tages-Veranstaltung auf dem vierten Gesamtrang. Sein angestrebtes Ziel, den dritten Platz zu erobern! Und der KTM-Fahrer startete mit einem absoluten Paukenschlag in das Wochenende! Mit einer souveränen Leistung sicherte er sich seinen ersten EM-Laufsieg überhaupt! Entsprechend groß war die Freude bei ihm, seinen mitgereisten Familienmitgliedern und Freunden! Und auch am folgenden Tag ließ er mit einem zweiten Platz nochmals aufhorchen. Beim Abschluss-Cross hätte es beinahe zu einem weiteren Sieg gereicht, doch der slowakische Lokalmatador Stefan Svitko behielt vor heimischer Kulisse die Nerven. Marco letztlich wieder zweiter und in der EM-Gesamtwertung somit Dritter!
"Das war ein durchweg perfektes Wochenende für mich! Den Tagessieg am ersten Tag kann ich noch immer nicht wirklich realisieren", so Marco am Sonntagabend, "ich bin einfach meinen Stiefel gefahren. Das die Zeiten so gut waren, haben mich selbst überrascht! Die gesamte EM-Saison war nicht immer ganz einfach für mich. Es gab Höhen und Tiefen. Oft habe ich nur knapp eine bessere Einzelplatzierung verpasst. Umso schöner ist dieser grandiose Abschluss für mich!"


Marco Neubert - EM-Dritter 2012

Und noch jemand hatte allen Grund zum Jubeln. Heike Petrick verteidigte ihren EM-Titel aus dem Vorjahr erfolgreich! Doch nach den Läufen in Estland und Lettland sah es zunächst gar nicht danach aus. Die Finnin Marita Nyqvist übernahm, mit vier Tagessiegen am Stück, zwischenzeitlich die Spitze. Für Heike galt es, in der Slowakei alle drei Tageswertungen zu gewinnen, um sich aus eigener Kraft die EM-Krone zu sichern. Am Tag eins und zwei gelang dies mit Bravour! Allerdings galt es, vor dem Abschluss-Cross eine absolute Schrecksekunde zu verdauen. Die KTM sprang nicht an. Glücklicherweise durfte die amtierende Europameisterin anrollen, behielt die Nerven und siegte letztlich souverän! "Es ist wirklich ein tolles Gefühl, den EM-Titel erfolgreich verteidigt zu haben! Das ist für mich noch einmal eine Bestätigung der ganz besonderen Art. Ich bin total glücklich! Zumal das Finale noch einmal so nervenaufreibend war! Ich möchte mich noch einmal bei allen Betreuern vor Ort bedanken!", so die alte und neue Enduro-Europameisterin.


Heike Petrick – Enduro-Europameisterin 2012

Und auch in der Veteranen-Klasse schaffte mit Axel Hechel ein Deutscher den Sprung unter die Top Drei. Der Rostocker fuhr eine konstante Saison und sicherte sich, mit insgesamt drei Podiumsplätzen, den dritten EM-Endrang. Die besseren Einzelplatzierungen gaben letztlich den entscheidenden Ausschlag, gegenüber dem punktegleichen Holländer Erik Davids, welcher sich mit dem undankbaren vierten Rang begnügen musste.


Axel Hechel - EM-Dritter 2012

Europameister der Overall-Wertung wurde der Este Aigar Leok. Mit Gianluca Martini (Junioren E2/E3), Guido Conforti (Junioren U20) und Maurizio Micheluz (Senioren E3) gingen drei Titel nach Italien. Martin Larson holte den E1-Junioren-Titel nach Schweden, während Roni Nikander für Finnland bei den E1-Senioren erfolgreich war. Cedric Cremer nahm erstmalig die EM-Krone der Klasse E2 Senioren mit nach Belgien. In der Veteranen-Klasse heißt der Europameister 2012, wie das Jahr zuvor, Werner Müller aus Österreich.

Im Rahmen des dreitägigen EM-Finales wird zudem, die eigens von der UEM ausgeschriebene, Trophy of Nations vergeben. Auch hier glänzte das deutsche Team, mit der Besetzung Edward Hübner, Marco Neubert, Otto Freund sowie Mark Risse, und belegte hinter Italien und noch vor den heimischen Slowaken, den sensationellen zweiten Platz! Auch in der Veteranen-Trophy war Deutschland erfolgreich. Trotz, dass das Team mit nur zwei Fahrern, Axel Hechel und Axel Klein, statt den möglichen vier Mann besetzt war, reichte es zu einem tollen dritten Rang.

Alle EM-Gesamtstände gibt es direkt unter www.european-enduro-championship.com

Alle Fotos entstanden beim ersten EM-Lauf des Jahres im italienischen Arsie.