Veranstaltungen 2018

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Stand: 20.11.2017 / vorbehaltlich
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Six Days, erster Fahrtag -
deutsche Trophy muss bittere Pille schlucken



Als heut morgen, pünktlich 7:45 Uhr, die ersten Fahrer von der, auf der Start-Ziel-Geraden des Sachsenringes, aufgebauten Startrampe rollten, war die Welt für das deutsche Team noch in Ordnung.



Um 7:48 Uhr gingen mit Dennis Schröter und Edward Hübner, unter dem Beifall der zahlreich anwesenden Zuschauer, die ersten beiden Deutschen auf die Strecke. Doch schon nach wenigen Metern ereilte Edward Hübner riesiges Pech! In der ersten Sonderprüfung des Tages, machte ihm die Elektrik seiner Yamaha einen dicken Strich durch die Rechnung. Nicht nur, dass er sein Motorrad aus der Prüfung schieben musste, auch die nötige Reparatur nahm viel zu lang Zeit in Anspruch, so dass letztlich 46 Strafminuten für ihn zu Buche standen.

Somit durften sich die restlichen fünf Deutschen keine gröberen Fehler erlauben. Doch in Runde zwei erwischte es unglücklicherweise mit Christian Weiß auch noch einen zweiten deutschen Trophy-Akteur. Im Enduro-Test in Thalheim, mit 15 Minuten Fahrzeit, schnellen Mut-Passagen und einem tückischen Schlamm-Abschnitt, dem Scharfrichter des ersten Tages, kam er heftig zu Sturz. Der Husqvarna-Fahrer blieb zum Glück unverletzt, allerdings wollte seine Maschine nicht wieder anspringen. Alle Versuche, einschließlich Anrollen am Berg, blieben zunächst erfolglos. Erst nach einer Viertelstunde konnte die Husky wieder zum Leben erweckt werden. Das war allerdings schon zu spät, um die nächste Zeitkontrolle noch rechtzeitig zu erreichen. Die Folge, acht Strafminuten, welche das deutsche Trophy-Team empfindlich trafen, da das Streichresultat durch Eddi Hübner bereits aufgebraucht war. Somit liegt die Mannschaft momentan nur auf Rang vierzehn.


Marco Neubert – "Schnellster Deutscher des Tages" Allerdings nur auf der Strecke. Unverschuldet kassierte er beim Service zwei Strafminuten.

In Front der Trophy-Wertung liegen erwartungsgemäß die favorisierten Franzosen. Gleich Vier, der sechs Fahrer sind unter den besten sechs des heutigen Tages zu finden. Besonders stach dabei Pierre-Alexandre Renet als Tagesschnellster hervor. Titelverteidiger Finnland reiht sich, hinter den Australiern, zunächst auf Rang drei ein.


"Pela" Renet – Mann des ersten Tages

Bei den Junioren liegt derzeit Italien in Front. Es folgen die Mannschaften aus Großbritannien und Australien. Hier liegen die Franzosen derzeit nur auf Rang vier. Allerdings hatten diese auch einen schweren Rückschlag zu verkraften. Kevin Rohmer stürzte schwer und musste sogar zur Not-OP nach Chemnitz ins Krankenhaus gebracht werden. Das deutsche Junioren-Team liegt aktuell auf Rang elf, wobei auch hier nicht alles nach Wunsch verlief. Nick Emmrich hatte ebenfalls einen schweren Sturz im Enduro-Test, bei dem der komplette Frontkotflügel und die Lampenmaske weggerissen wurde.


Davide von Zitzewitz – schnellster deutscher Junior

Bei den Damen liegen die Deutschen Mädels, hinter Frankreich und Australien, momentan auf einem starken dritten Rang.
Und auch bei den Clubmannschaften konnten sich die Deutschen Teilnehmer sehr gut in Szene setzen. Das DMSB-Team 1, mit Jörg Haustein, Bert Meyer und Ralf Scheidhauer rangiert in der Club-Wertung auf einem ausgezeichneten vierten Platz. Die DMSB-Mannschaften 3 als Sechster und 2 als Zehnter, unter insgesamt 80 Teams, stehen dem in Nichts nach.


Bert Meyer im Thalheimer Schlamm, angefeuert von vielen begeisterten Fans


Allerorts an der Strecke herrschte tolle Stimmung und das gute Wetter tat sein Übriges.

Alle Ergebnisse und Zwischenstände gibt es direkt unter
www.fim-isde-live.info.