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Six Days, fünfter Fahrtag -
deutsche Damen kurz vor der Sensation!



Wie erwartet, war die heutige Etappen-Führung eher leichte Kost. Da auch der Wettergott am fünften Fahrtag ein Einsehen hatte, stand einer entspannten Enduro-Fahrt ins West-Erzgebirge und in den Zwickauer Raum nichts im Wege. Einzig in den Sonderprüfungen wurden die Teilnehmer gefordert. Und davon gab es gleich vier Verschiedene, welche es je zwei Mal zu absolvieren galt. Somit schlug am Ende dann doch wieder eine recht stattliche Gesamtprüfungszeit, von fast einer Stunde, zu Buche!



Kaum zu glauben, nach zwei so extrem harten Tagen: Endurofahren kann auch entspannend sein

Es gehen einem fast die Superlative aus, um die Leistung der Franzosen gebührend zu würdigen. Auch heute waren sie wieder unangefochten die bestimmende Nation. Die Trophy-Mannschaft packte noch weitere drei Minuten an Vorsprung, gegenüber den Australiern, oben drauf. Dahinter folgen, mit Respektabstand von einer dreiviertel Stunde, Italien, vor Finnland und Spanien. Deutschland bleibt auf Rang neun, woran sich, auf Grund der großen Zeitunterschiede zu den achtplatzierten Briten, wie auch den Holländern auf Platz zehn, nichts mehr ändern dürfte.
Überragender Mann aus deutscher Sicht, war erneut Marcus Kehr. Zum Ende der 87. Six Days kommt er immer besser in Fahrt. Angefeuert von unzähligen Fans an der Strecke, schaffte der KTM-Fahrer in der E3-Tageswertung, hinter Überflieger Christophe Nambotin, einen spektakulären zweiten Platz! Auch Edward Hübner bestätigte mit einem elften Rang, dass das gestrige Spitzenresultat keine Eintagsfliege war.


Frenetische Zuschauer peitschten Marcus Kehr über den Cross-Test in Culitzsch

Bei den Junioren riecht es ebenfalls förmlich nach einem Sieg für Frankreich. Diese konnten sich heute erneut eine weitere Minute von Verfolger Großbritannien davon stehlen. Dahinter bleibt ebenfalls alles beim Alten. Dritter ist die USA, vor Australien und Portugal. Hingegen verloren die deutschen Junioren ihren neunten Platz an die Schweden. Bester deutscher Junior war erneut Davide von Zitzewitz, welcher bei seiner ersten Sechstagefahrt eine durchweg souverän starke Leistung abliefert. Am meisten freute ihn aber im Ziel, dass er es heute, mit Platz 29, unter die Top 30 seiner Klasse geschafft hatte. Somit darf er beim morgigen Abschluss-Supermoto in der Startgruppe neben den "schweren Jungs", wie Renet, Aubert und Co. an das Startgatter rollen.

Große Freude auch bei den deutschen Damen! Auch nach dem fünften Tag haben beide verbliebenen Fahrerinnen, Heike Petrick und Sabrina Kauke, wohlbehalten und ohne Zeitstrafen das Ziel erreicht. Zwar konnten die Australierinnen, nach Restart von Tayla Jones heute wieder zu dritt unterwegs, Boden auf die deutsche Damen-Trophy gut machen, dennoch klafft eine Lücke von knappen neun Minuten zwischen beiden Teams. Der Vize-WM-Titel ist somit für die deutschen Mädels in greifbarer Nähe. Würde es gelingen, wäre die ultimative Sensation perfekt!


"Everybody´s darling" – die deutschen Damen stehen bei den Fans ganz hoch im Kurs

In der Club-Wertung rutsche die Mannschaft "DMSB-3" einen Platz zurück und ist jetzt wieder Achter. Schlimmer erging es dem Team "DMSB-2". Nach einem Getriebe-Schaden an Stefan Liebls Maschine, musste dieser aufgeben und ging mit drei Strafstunden in die Wertung ein. Somit ist jetzt das Team "DMSB-9" mit den Routiniers Daniel Jud, Lars Petri und Florian Ebener, als momentan Vierzehnte, zweite deutsche Kraft.

Auch am fünften Tag kennt die Begeisterung der Fans keine Grenzen


Six Days-Debütant Chrissi Weiß auf Zeitenjagd


Wer es heute abend bis ins Parc Fermé geschafft hat, darf sich auf das morgige Abschluss-Supermoto, direkt auf dem Sachsenring, freuen

Alle Ergebnisse und Zwischenstände gibt es direkt unter
www.fim-isde-live.info.