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Packender Sport und ein großer Sieger!



In diesem Jahr wählte der Veranstalter einen etwas anderen Weg. Statt der vielen künstlichen Hindernisse, welche den Prolog-Parcours der letzten Jahre immer bestimmten, setzte man dieses Mal auf mehr flüssig zu fahrende Passagen und weniger selektive Stolpersteine. Die Fahrer dankten es mit toller Action und packenden Zweikämpfen, was natürlich voll und ganz nach dem Geschmack der ca. 3500 Zuschauer war!


Volles Haus in Zschopau

Bei den ersten Fahrerpaarungen des Abends purzelten nur so die Zeiten, so dass ein reger Platztausch auf dem "Hot Seat" stattfand. Dirk Peter setzte mit einer absolut fehlerlosen Fahrt und einer Zeit von 2:02,58 Minuten ein erstes Achtungszeichen! Der Thüringer richtete sich auf dem roten Sessel für längere Zeit häuslich ein, bis Tim Apolle als Erster die Zwei-Minuten-Schallmauer durchbrach. Doch die Freude des jungen Husqvarna-Fahrers war nur von kurzer Dauer, denn nur zwei Paarungen später schlug die Stunde des Schweizer Jonathan Rossé. Der Yamaha-Fahrer zauberte mit 1:54,03 eine neue Fabelzeit auf die Strecke.


#30 Jonathan Rossé

Dies war eine echte Hausnummer und die Konkurrenz hatte es sichtlich schwer, da heran zukommen. Erst mit der Fahrerpaarung Mike Hartmann gegen Marco Neubert wurde es mächtig eng. Yamaha-Fahrer Neubert verpasste mit 1:54,09 nur hauchdünn die Bestzeit seines Teamkollegen.


#218 Marco Neubert

Je später der Abend desto hochkarätiger die Fahrerpaarungen, welche am Ende mit den Duellen Deutschlands Top-Fahrer gegen die ausländische Elite gipfelten. Im Duell Andreas Beier gegen den Südafrikaner Wade Young, hatte der E2-Führende um winzige 0,02 Sekunden das Nachsehen. Im vorletzten Lauf trat Edward Hübner gegen Joakim Ljunggren aus Schweden an. Auch hier hatte der Gastfahrer die Nase vorn – und Jonathan Rossé ein breites Grinsen im Gesicht, da immer noch niemand seine Bestzeit unterbieten konnte!


Packend: Ljunggren gegen Hübner (v.l.)

Doch mit der finalen Paarung des Abends war endgültig Schluss mit lustig. Dennis Schröter gegen Christophe Nambotin! Der Franzose bewies einmal mehr, warum er zum dritten Mal in Folge Weltmeister geworden ist. Mit sagenhaften 1:50,09 Minuten pulverisierte er förmlich die bisherige Bestzeit!


#90 Christophe Nambotin

Der Franzose wurde seiner Favoritenrolle vollkommen gerecht und geht nach Marc Bourgeois 2011, als zweiter französischer "RuZ"-Prolog-Sieger in die Geschichte ein. Zudem wurde dem KTM-Fahrer der Sieg mit 200 Euro Preisgeld versüßt!


Der strahlende Prolog-Sieger

Doch das war erst das "Warm-Up", morgen geht es ab 8 Uhr ins Gelände. Drei Runden mit je drei Sonderprüfungen werden Mensch und Maschine zum diesjährigen DEM-Finale noch einmal alles abverlangen.

Gesamtergebnis - Prolog "Rund um Zschopau" 2014