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Deutsche Enduro Meisterschaft

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ISDE 2014 – Tag sechs:
Frankreich ist wieder Weltmeister!
Deutsche Teams auf Rang vier!

Am letzten Tag galt es "nur" noch, das traditionelle Abschluss-Motocross zu absolvieren. Dieses wurde auf einer Strecke ausgetragen, welche bereits an den ersten beiden Fahrtagen Bestandteil einer Sonderprüfung war.

Die Franzosen holten sich, wie erwartet, den verdienten Sieg in der Trophy-Wertung. Auch wenn Fabien Planet erneut Probleme hatte und viel Zeit verlor, ließ sich das Team um die beiden amtierenden Weltmeister "Pela" Renet und Christophe Nambotin die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Das letzte Aufbäumen der US-Amerikaner wurde glänzend pariert und so holte sich das Team der "Grande Nation", mit knappen zehn Minuten Vorsprung, den dritten Trophy-Sieg in Folge!


Das Weltmeister-Team Frankreich mit der begehrten Trophäe. In ihren Reihen der Gesamtschnellste dieser ISDE, Pierre-Alexandre Renet (vorn, in der Mitte)

Für das deutsche Team blieb es beim ausgezeichneten vierten Rang, hinter Spanien! Etwas mehr als zehn Minuten fehlten auf Platz drei. Schnellster Deutscher beim Abschluss-Motocross wurde Marco Neubert! Bestplatzierter Team-Fahrer der Six Days wurde Dennis Schröter auf Gesamtrang neunzehn. Es folgen Edward Hübner auf 24 und Marco Neubert auf 27.


Dennis Schröter fuhr bei seinen dritten Six Days in die absolute Weltspitze

Bei den Junioren zeigte sich das umgekehrte Bild. Hier siegte letztlich das Team aus den USA mit 1:42 Vorsprung auf Titelverteidiger Frankreich. Das Podium komplettierte die Mannschaft aus Australien.


Bei den Junioren durften die US-Amerikaner jubeln - Foto: FIM / Future 7 Media

Die Schweden, welche ebenfalls noch Chancen auf einen Platz in den Medaillenrängen hatten, fielen bis auf Rang sechs zurück, da Kevin Olsen sein Motorrad nicht mehr zum Laufen brachte. Was des einen Leid, ist des anderen Freud. So rutschten die deutschen Junioren noch einen Platz nach vorn und beendeten diese Six Days ebenfalls auf einem fantastischen vierten Gesamtrang. Dieses Ergebnis, Trophy- und Junior-Team jeweils auf Rang vier, gab es für Deutschland seit zwanzig Jahren nicht mehr! Zuletzt gelang dies bei den ISDE 1994 im US-amerikanischen Tulsa.

In der Damen-Wertung machten, wie es nicht anders zu erwarten war, die Australierinnen den Sack endgültig zu. Für die Ladys aus "Down Under" war es der zweite WM-Titel in Folge. Die Teams aus Kanada und den USA wurden Zweite und Dritte.

In der Clubwertung hatte das DMSB-Team die Chance auf den ganz großen Coup, lag doch das Trio aussichtsreich auf Position drei. Aber bereits beim ersten Lauf, als Sven Marker an den Start ging, schien der Traum ein jähes Ende zu finden. Sein Gaszug riss und damit war nicht mehr, als der letzte Platz mit gehörigem Rückstand, drin. Seine beiden Team-Kollegen probierten noch einmal alles, was letztlich nicht mehr ganz belohnt wurde. Auch die deutsche Club-Mannschaft beendet diese Six Days auf Rang vier.

Deutschland mit der Watling-Trophäe ausgezeichnet

Trotz, der eigentlich undankbaren vierten Plätze, überwog die Freude über das Erreichte bei den diesjährigen Six Days. Und dann gab es noch einen Grund mehr zum Feiern: Die gesamte deutsche Mannschaft, alle Team-Mitglieder und Betreuer eingeschlossen, erhielt die Watling-Trophäe, welche für besondere Leistungen verliehen wird. Die internationale Jury beschloss mehrheitlich, diese Auszeichnung an Deutschland zu vergeben. Als Begründung wurde angeführt, dass das Team das beste Auftreten im Fahrerlager und an den Zeitkontrollen hatte. Das Deutschland, neben Frankreich, als einzige Europäer mit einer Trophy-, einer Junior-Trophy sowie einer Clubmannschaft angetreten ist und dabei deren Platzierungen so gut wie lange nicht mehr ausgefallen sind. Ebenfalls spielte das absolute Durchhaltevermögen der deutschen Trophy eine Rolle, welche bis auf Weltmeister Frankreich, als einziges Team das Ziel komplett vollzählig erreichte. Und nicht zuletzt wurde hoch angerechnet, dass Deutschland mit seinem Mannschafts-Container und dem damit verbundenen Service, erst Nationen wie Belgien, den Niederlanden, Schweden und der Schweiz ermöglichte, an diesen Six Days teilzunehmen.


Große Freude und strahlende Gesichter im deutschen Team über die Watling-Trophy-Sonderauszeichnung

Diese Six Days sind damit zu Ende und gehen, als eine der härteren der letzten Jahre in die Geschichtsbücher ein. Vor allem die enorme Hitze, der viele Staub und der feine Sand, welcher Mensch und Material oft an die Leistungsgrenze brachte, dürfte allen noch lange in Erinnerung bleiben. Dennoch, diese 89. ISDE im argentinischen San Juan waren bestens vorbereitet und hervorragend organisiert!


Mike Brown vom Team USA war der Schnellste beim finalen Abschluss-Motocross


Endergebnisse der 89. Six Days in San Juan:

- World-Trophy

- Junior-Trophy

- Women-Trophy

- Club-Team-Award

- Manufacturers-Award

- E1-Einzelwertung

- E2-Einzelwertung

- E3-Einzelwertung

- EW-Einzelwertung

- C1-Einzelwertung

- C2-Einzelwertung

- C3-Einzelwertung