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Super-Enduro-WM in Riesa:
100% Spannung und Action!

Es wurde großer Sport bei der Super-Enduro-WM-Premiere in Riesa gezeigt! Eine ausverkaufte Halle mit 6000 Zuschauern bot für die Fahrer, welche eine bestens hergerichtete Strecke vorfanden, eine absolut WM-würdige Kulisse! Was für ein Auftakt in das neue Jahr!

Klasse: Prestige
Blazusiak am Ende wieder vorn - wenn auch nur knapp!
Schon beim ersten Finale des Abends unterstrich der Pole, dass er nicht umsonst den Spitznamen "Mr. Super-Enduro" trägt. Tadeusz Blazusiak, Fünffach-Weltmeister und aktuell Führender nach der Auftakt-Veranstaltung in Danzig, demonstrierte erneut, dass er der Mann ist, den es zu schlagen gilt! Souverän setzte er sich beim Start des ersten Laufes durch und gab die Führung bis ins Ziel nicht mehr ab, während sich die Konkurrenz das Leben selbst schwer machte. Dahinter folgten David Knight und der Spanier Alfredo Gomez, welche sich einen spannenden Kampf um Platz zwei lieferten.


#111 Taddy Blazusiak

Im zweiten Heat startete das Fahrerfeld in umgekehrter Reihenfolge, was bedeutete, dass die langsameren Fahrer der Qualifikation in der ersten Startreihe stehen, während die Spitzenleute aus dem zweiten "Schützenglied" auf die Runde gehen. Der Holeshot ging an Edward Hübner, der damit die komplette Halle in pure Ekstase versetzte. Doch schon nach etwas mehr als einer Runde schnappte sich David Knight den Platz an der Sonne, während Blazusiak, in der Anfangsphase etwas eingekeilt, das Feld von hinten aufrollen musste. Am Ende ging der Laufsieg an den "Knighter" vor Taylor Robert und Blazusiak, welcher sich damit erstmalig während der laufenden Saison geschlagen geben musste.


#101 David Knight

Der dritte Lauf wurde, wie bereits der erste Durchgang, wieder in der normalen Reihenfolge gestartet. Blazusiak und Jonny Walker lieferten sich von Beginn an ein packendes Duell auf Augenhöhe. Keiner der beiden KTM-Werksfahrer steckte zurück. Als Blazusiak allerdings ein kleiner Fehler unterlief, setzte sich Walker entscheidend ab. Der junge Brite verwaltete seinen Vorsprung souverän und fehlerlos. Auch wenn Blazusiak nochmals, kräftig angefeuert von seinen mitgereisten Fans, zur Schluss-Attacke blies, reichte es nicht mehr ganz zum Sieg. Walker vor Blazusiak und Knight lautete der Endergebnis der dritten Finalrunde.


#22 Jonny Walker

Damit sicherte sich Taddy Blazusiak hauchdünn den Gesamtsieg des Abends, vor David Knight und Jonny Walker, der mit seinem Laufsieg Taylor Robert noch von Platz drei verdrängen konnte!


Das Podium der Prestige-Klasse

Einziger deutscher Vertreter im Finale war Edward Hübner. Der KTM-Fahrer erhielt im Vorfeld eine Wild-Card, welche dem jeweiligen Gastgeberland für einen Fahrer zugesprochen wird. Zudem ist es für Eddi eine Anerkennung für seine guten Leistungen beim WM-Auftakt in Polen, bei dem er bereits Punkte sammeln konnte. Mit den Plätzen 14-15-16 war er letztlich nicht ganz zufrieden. "Die Platzierungen spiegeln nicht ganz meine Leistung wider. Im Großen und Ganzen bin ich schon glücklich mit meiner Performance. Der dritte Lauf war eindeutig fahrerisch der Beste, auch wenn das zweite Rennen mit dem gewonnenen Holeshot und der Führungsrunde schon das herausragende Erlebnis für mich war!"


#48 Edward Hübner mit Holeshot im Lauf zwei!

Ergebnisse:
- 1. Lauf
- 2. Lauf
- 3. Lauf
- Gesamtergebnis


Klasse: Junioren
Manuel Lettenbichler sorgt für Ausnahmezustand!
"Dees is scho Woohnsinn!", jubelte der junge, sympathische Oberbayer ausgelassen am Ende des Abends. Und das vollkommen zu recht, denn als Dritter in der Junioren-Kategorie durfte er vom Siegerpodest aus der tosenden Menge in der ausverkauften Halle zuwinken. Noch nie ist es einem Deutschen seit der Einführung der Super-Enduro-WM gelungen, auf das Podest zu klettern. Dass der KTM-Fahrer dazu in der Lage ist, deutete sich schon beim Auftakt in Polen an. Das dies nun vor heimischer Kulisse tatsächlich geklappt hat, ist schon wie ein kleines Märchen. Mit den Einzelplatzierungen 3-3-4 machte der Sohn von Extrem-Enduro-Profi Andreas Lettenbichler die Sensation letztlich perfekt!


#304 Manuel Lettenbichler - Held des Abends bei den deutschen Fans!

Besser an diesem Abend waren lediglich Sieger Andreas Linusson aus Schweden (1-2-1) und der aktuell meisterschaftsführende US-Amerikaner Ty Tremaine (2-1-2).


#11 Andreas Linusson

Mit Tim Apolle und Yanik Spachmüller stellten sich noch zwei weitere Deutsche der harten Konkurrenz in der Junioren-Klasse. Während Yanik die Qualifikation nicht überstand, gelang Tim der Sprung in die drei Endläufe des Abends. Mit den Einzelplatzierungen 10-12-8 sammelte er insgesamt 18 Punkte, was den guten neunten Gesamtrang des Events bedeutete.


#96 Tim Apolle

Ergebnisse:
- 1. Lauf
- 2. Lauf
- 3. Lauf
- Gesamtergebnis


Klasse: Damen
Maria Franke dicht dran!
In der Damen-Kategorie war aus deutscher Sicht mit Maria Franke ein ganz heißes Eisen im Feuer. Bereits im Vorfeld gab die ehrgeizige Fahrerin als Ziel einen Podestplatz aus. Ein hochgestecktes, wenn auch realistisches Ziel! Zuletzt konnte Maria bei ihren ersten Super-Enduro-Auftritten, wie dem WM-Lauf in Polen 2013 oder den X-Games in München überzeugen – wäre da nicht immer so ein verflixtes Steinfeld, welches ihr zum Verhängnis wurde. "Damit habe ich immer meine Schwierigkeiten", gab die Yamaha-Fahrerin offen zu. Und auch dieses Mal sollte sie eine solch besagte Passage erneut aus dem Konzept bringen. Am Ende standen für die deutsche Hoffnung dennoch zwei tolle vierte Plätze zu Buche.


#103 Maria Franke

Der Sieg in beiden Läufen und folglich auch in der Gesamtwertung ging an die amtierende Super-Enduro-Weltmeisterin Emma Bristow. Dahinter folgten jeweils Sandra Gomez, die jüngere Schwester von Alfredo, und die amtierende Enduro-Vizeweltmeisterin Jane Daniels.


#6 Emma Bristow

Ergebnisse:
- 1. Lauf
- 2. Lauf
- Gesamtergebnis


Klasse: National
Derrick Görner holt den Sieg!
Der erste Wertungslauf fand am Nachmittag, noch unter dem Ausschluss der Öffentlichkeit statt, während der zweite im Hauptprogramm am Abend ausgetragen wurde. Am Ende hatte jeweils Derrick Görner die Nase vorn. Dieser bewies in der Vergangenheit immer wieder, dass ihm solche Anforderungen bestens liegen. Allerdings war beim zweiten Lauf auch viel Glück dabei, da der bis dato weit in Führung liegende Jonathan Rosse kurz vor Schluss im Steinfeld seine Maschine ausbremste und nicht gleich wieder zum Laufen brachte. Der Pechvogel kam dann noch beim allerletzten Hindernis zu Fall, so dass er auch noch Nick Emmrich und Mark Risse ziehen lassen musste. Dennoch reichte es für den Schweizer, der in der kommenden Saison mit deutscher Lizenz an den Start gehen wird, hinter Derrick Görner und einem glänzend aufgelegten Mark Risse zum dritten Gesamtrang.


Das Podium der nationalen Klasse

Ergebnisse:
- 1. Lauf
- 2. Lauf

"Es war eine tolle Veranstaltung! Ich hoffe, diese findet im kommenden Jahr wieder statt", so die abschließenden Worte von Derrick Görner. Und in der Tat wird schon gemunkelt, dass ein neuer Termin für den Januar 2016 bereits beantragt wurde, was sicherlich nicht nur den Sieger der nationalen Kategorie, sondern auch die zahlreichen, begeisterten Fans freuen dürfte.