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Deutscher Enduro Cup

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Finallauf zur Enduro-Weltmeisterschaft
Deutsche Enduro Meisterschaft

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EWC 2015 - Titelentscheidungen gefallen!

Vergangenes Wochenende fand die letzte, von insgesamt sieben Doppel-Veranstaltungen zur diesjährigen Enduro-Weltmeisterschaft statt. Austragungsort war das südfranzösische Requista, im Herzen des Zentralmassiv-Gebirges. Entsprechend der dortigen bergischen Landschaft waren auch die Sonderprüfungen angelegt. Ein besonderer Augenschmaus für die vielen Fans war der, in einer idyllischen Talverschneidung abgesteckte, Cross-Test. Speziell die steilen Auffahrten, die spektakulären Bergab-Sprünge und die verschiedensten Kurven mit extremer Hanglage erforderten bei den Fahrern höchste Konzentration und ihr ganzes Können.

Vor dem Finale war noch keine einzige Titelentscheidung gefallen. Allerdings schien, speziell in der Klasse E2, der insgesamt fünfte WM-Titel von Antoine Meo nur noch Formsache zu sein. Lediglich vier Zähler, gleichbedeutend mit einem zwölften Rang, würden dem Franzosen reichen. Der KTM-Fahrer riskierte daraufhin auch nicht alles und sicherte sich mit Rang zwei, hinter Alex Salvini, die E2-Meisterschaft. Das war zugleich der letzte Auftritt des Publikumslieblings in der Enduro-Szene, da dieser in den Rallyesport wechselt. Und das tat er, ohne groß Zeit zu verlieren. Schon am nächsten Tag ging es nach Marokko zur Rallye, um in den Sattel seiner neuen Werksmaschine zu steigen.


#8 Antoine Meo – E2-Weltmeister 2015

In der Klasse E3 standen die Zeichen gut, dass Mathias Bellino seinen ersten Titel "bei den Großen" bereits am ersten Tag einfahren könnte. Dem Junioren-Weltmeister von 2012 würde ein zweiter Platz, hinter Hauptkonkurrent Matthew Phillips reichen, um sich erstmals zum E3-Champion krönen zu lassen. Und genau so kam es auch. Während Phillips gewann, fuhr der Husqvarna-Werksfahrer auf den zweiten Rang, wodurch er in der Gesamtwertung uneinholbar davonzog - Mathias Bellino, neuer Weltmeister in der E3!


#69 Mathias Bellino - E3-Weltmeister 2015

So zog der zweite Fahrtag alle Blicke auf die Klasse E1. Dort stand die Titelentscheidung noch aus. Eero Remes siegte bereits am Samstag und baute so seinen Vorsprung auf Verfolger Christophe Nambotin auf zehn Zähler aus. Damit würde dem Finnen, zu seinem bisher größten sportlichen Triumph, lediglich ein sechster Platz genügen. Doch Remes gab noch einmal alles, gewann erneut die Tageswertung und wurde so verdient erstmals Einzel-Enduro-Weltmeister! Für die Marke TM war dies, nach 1993 und 1998, erst der dritte WM-Titelgewinn überhaupt!


#34 Eero Remes - E1-Weltmeister 2015

In der E1 bestritt Edward Hübner seine erste komplette WM-Saison. Mit zwei zehnten Plätzen beim Finale war der KTM-Fahrer allerdings nicht ganz zufrieden. "Es hätte besser laufen können", so Eddi, "aber über die ganze Saison gesehen, bin ich doch recht zufrieden. Ich bin bei jedem Lauf ins Ziel gekommen und habe dabei immer gepunktet. Mein Wunsch, die EWC unter den Top Zehn abzuschließen, habe ich mir mit Rang neun erfüllt!" Ein ausführlicher Rückblick auf Eddis erste komplette EWC-Saison folgt in den kommenden Tagen, hier an gleicher Stelle.


#48 Edward Hübner

Neben den Klassen E1, E2 und E3 wurden auch noch die Champions bei den Junioren, Youngsters und den Damen gekürt. In der Junioren-Klasse machte es der Brite Jamie McCanney seinem Bruder Daniel nach. Während der ältere im letzten Jahr Junioren-Weltmeister wurde, war nun dieses Jahr Jamie auf der Husqvarna an der Reihe! In der Youngster-Kategorie, welche ausschließlich Fahrern bis 20 Jahre mit 125iger Maschinen vorbehalten ist, gewann der schwedische Yamaha-Fahrer Mikael Persson. Und bei den Damen heißt die alte und neue Weltmeisterin Laia Sanz. Für die spanische KTM-Werksfahrerin war dies nun schon der vierte WM-Titel am Stück!

Die kompletten EWC-Endstände gibt es auf enduro-abc.com.