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Deutsche Enduro Meisterschaft

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DEM 2016: Wichtige Informationen zur Transponder-Zeitnahme

Mit der Einführung von Transpondern zur Zeiten-Erfassung brach in der Deutschen Enduro Meisterschaft sowie bei allen weiteren DMSB-Enduro-Prädikatsveranstaltungen, ab 2013 im wahrsten Sinne des Wortes "eine neue Zeitrechnung" an. Allerdings sollten, um einen reibungslos funktionierenden Ablauf im Wettkampf zu gewährleisten, auch seitens der Fahrer einige wichtige Dinge und Grundlagen beachtet werden.
Dazu lesen Sie bitte unten stehende Ausführungen.


Informationen zur Transponder-Zeitnahme in der Deutschen Enduro Meisterschaft sowie in allen weiteren DMSB-Enduro-Prädikaten

Alle Fahrer, welche an einer Prädikatsveranstaltung im Endurosport mit einer I-Lizenz oder B-Lizenz teilnehmen möchten, benötigen dafür einen eigenen persönlichen Transponder. Vorgeschrieben ist ein Transponder der Marke Mylaps AMB MX, (Farbe Orange) oder dessen Nachfolger, X2 TRANSPONDER MX (Kennzeichnung Orange).

Diese Transponder können unter folgender Internet-Adresse bestellt werden:
www.kloft-timing.de/shop/mylaps_moto.html

Ein Kauf bei My-Laps direkt ist auch möglich, aber die Versandkosten aus dem Ausland sind entsprechend höher.

Man kann den Mylaps AMB MX Transponder (Orange) zurzeit bei der Fa. Kloft noch kaufen.

Der neue X2 TRANSPONDER MX kann dort ebenfalls erworben werden, aber nicht mehr als "Classic-Transponder", sondern nur noch als "Freischalt-Transponder" für 1, 2 oder 5 Jahre. Nach Ablauf des Zeitraumes ist jederzeit eine Verlängerung möglich. Diese Entscheidung ist jedem Fahrer selbst überlassen.

Beide Transponder sind bei den DMSB-Enduro-Prädikatsveranstaltungen uneingeschränkt nutzbar.

Gastfahrer bei den Meisterschaftsläufen mit C- oder V-Lizenz, welche sich keinen eigenen Transponder anschaffen möchten, können sich bei der Dokumenten-Abnahme bei der Zeitnahme einen Transponder gegen eine Leihgebühr ausleihen.


Der Neue: "X2-Transponder"

Weitere Informationen über den X2-Transponder:
- Schnellstartanleitung
- Bedienungsanleitung



Der Bewährte: "FLEX-Transponder"

Weitere Informationen über den FLEX-Transponder:
- Infoblatt
- Schnellstartanleitung
- Bedienungsanleitung (Kurzversion)
- Bedienungsanleitung (ausführliche Version)


Ablauf für die Nennungen

Nennungen zu den Enduro Prädikats-Veranstaltungen können ab dem Jahre 2013 nur noch über das Online-Nennungssystem "Easy-Race" abgegeben werden! Papier-Nennungen werden nicht mehr angenommen.
Bei Abgabe der Nennung ist von allen I- und B-Lizenznehmern zwingend die Angabe der persönlichen Transponder-Nummer erforderlich. Ohne eine gültige Transponder-Nummer kann die Nennung nicht abgeschickt werden.
Gastfahrer bei den Meisterschaftsläufen mit C- oder V-Lizenz müssen ebenfalls über Easy-Race ihre Nennungen einreichen. Gastfahrer mit C- oder V-Lizenz, welche keinen eigenen Transponder haben, müssen bei der Online-Nennung in einem Kontroll-Feld den Wunsch nach einem Leih-Transponder ankreuzen. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Zeitnahme die Anzahl der benötigten Leih-Transponder bereithalten kann.


Ablauf zur technischen Abnahme

Der Transponder ist vor der Technischen-Abnahme am rechten Gabelholm, zwischen unterer und oberer Gabelbrücke, mit dem mitgelieferten Transponder-Halter zu befestigen. Eine zusätzliche Sicherung mit Kabelbinder und Klebeband wird empfohlen, da ein Verlust nicht nur zu keinem Ergebnis führen kann, sondern auch teuer ist. Der Befestigungspunkt sollte nicht mehr, als 1,20 Meter über dem Boden liegen. Zwischen Transponder und Boden darf sich kein Metall oder Karbon befinden.
Beim Eingang zum Parc Fermé wird die Funktionstüchtigkeit des Transponders mittels einer Transponder-Messschleife überprüft. Ohne funktionierenden Transponder, kein Zutritt zum Parc Fermé.
Der Fahrer hat darauf zu achten, dass er immer mit einem geladenen Transponder zu den Veranstaltungen anreist. Hinweise zum Umgang mit dem Transponder befinden sich in den PDF-Dateien, welche am Ende des Info-Schreibens zum Download bereit stehen.


Ablauf an den Zeitkontrollen

Bei allen Kontrollstellen haben die Fahrer persönlich und zusammen mit ihrem Motorrad, die gelbe Flagge zu passieren. Die Zeit der ankommenden Fahrer wird beim Passieren der gelben Flagge durch das Transponder-Signal registriert.
Als Backup erfolgt, unter Aufsicht eines Offiziellen, welcher bei jeder Zeitkontrolle an der gelben Flagge in Verbindung mit einer, zum Zeitnahme-Computer synchron laufenden Funkuhr, eine weitere Zeiterfassung in Form einer Kontrollliste.
Über die registrierte Zeit erhält der Fahrer auf Anforderung einen Beleg. Fahrer, die ihre Zeitregistrierung an einer Zeitkontrolle oder am Ziel nicht vornehmen, werden mit Wertungsausschluss bestraft. Fahrer, die ihren Transponder verlieren oder deren Transponder defekt ist, müssen sich beim Obmann der Zeitnahme melden, um sich in der Kontrollliste erfassen zu lassen. Die Fahrer sind selbst dafür verantwortlich, an den ZK’s die Zeitregistrierung zeitgerecht und ordnungsgemäß durchzuführen. Einsprüche müssen an Ort und Stelle vorgebracht und von einem Offiziellen in der Kontrollliste vermerkt werden. Nachträgliche Einsprüche werden nicht berücksichtigt.


Ablauf an den Sonderprüfungen

Die Transponder Messschleife befindet sich etwa 3-5 Meter hinter der Startlinie. Die Fahrer müssen unbedingt an der Startlinie anhalten, damit das Transponder-Signal nicht frühzeitig ausgelöst wird und dann auf das Startsignal des Starters warten. Unmittelbar nach dem Erhalt des Startsignales muss der Fahrer starten und, ohne Anzuhalten, die Messschleife überfahren. Beim Überfahren der Messschleife an Start und Ziel wird das Signal für die Zeitmessung ausgelöst. Die Differenz zwischen Zielzeit und Startzeit ergibt die Fahrzeit auf der Sonderprüfung.

Sollten alle angesprochenen Punkte von den Fahrern eingehalten werden, dürfte es bei der ersten Veranstaltung in Uelsen eigentlich keine Probleme mit dem neuen Zeit-Messsystem geben. Nach wenigen Veranstaltungen werden die neuen Abläufe sicherlich Routine sein und als selbstverständlich empfunden werden.
Auch wenn die Anschaffung eines Transponders im ersten Moment vielleicht als schmerzhaft angesehen wird, so ist dies doch eine Investition auch für die Zukunft. Ein Transponder hält in der Regel ein "Enduro-Leben" lang und alle können sich in Zukunft auf eine schnelle, zuverlässige und zeitgemäße Zeitnahme in der Deutschen Enduro Meisterschaft freuen.