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Die Enduro-Weltmeisterschaftstitel sind nun alle vergeben

In Boussac in Frankreich steht seit gestern die letzte Veranstaltung der diesjährigen Enduro-Weltmeisterschaft an. Nachdem sich bereits in der Klasse E3 der Brite David Knight, bisher ungeschlagen in dieser Saison, den Titel vorzeitig gesichert hatte, wurden gestern auch die Titel in den Klassen E1 und E2 klar gemacht. Mit am Start beim Enduro WM-Finale natürlich auch die Deutschen Mike Hartmann (E1) und Marcus Kehr (E3).

In der Klasse E1 war es Spanien KTM-Pilot Ivan Cervantes, für den es galt, nur noch acht Pünktchen einzufahren, um sich den WM-Titel noch vor dem letzten Renntag zu sichern. Und so war die Zielsetzung für Cervantes, der am Ende des Tages Vierter hinter Bartosz Oblucki (POL), Simone Albergoni (ITA) und Marc Germain (FRA) wurde, von Beginn an klar. Die nötigen Punkte sollten eingefahren werden. Und Platz vier reichte dazu natürlich problemlos. „Ein fantastischer Tag. Ich habe heute nicht den Tagessieg, dafür aber den zweiten Weltmeistertitel eingefahren“, so Cervantes am Ende des Tages. Im kommenden Jahr will der Spanier in der Klasse E2 oder E3 antreten und sich so einer neuen Herausforderung stellen. Mike Hartmann wurde auf dem körperlich und technisch sehr anspruchsvollem Kurs in Frankreich nur Zwölfter.

In der Klasse E2 ging es am Sonnabend ebenfalls schon um die Titelvergabe. Und mit dem Finnen Samuli Aro war es auch der Titelverteidiger, der den Gesamtsieg in greifbarer Nähe hatte. Und auch für Aro brauchte es keinen Sieg, um seinen Titel zu verteidigen. Ihm genügte ein dritter Platz, um sich wieder zum King der Klasse E2 zu küren. „Stefan Merriman, Johnny Aubert und Mika Ahola waren alle wirklich stark über die Saison. Die Klasse war viel schneller als noch 2005, aber am Ende bin ich der Beste“, so der Kommentar des KTM-Piloten nach dem Rennen.

In der Klasse E3 war es wiederum Weltmeister David Knight, der den Speed vorgab und am Ende wieder einmal schnellster Mann des Tages war. Allerdings musste der „Knighter“ zum ersten Mal seit dem Grand Prix von Portugal, von Anfang Mai diesen Jahres, eine Prüfungsbestzeit an einen anderen Piloten abgeben. Frankreichs GasGas-Pilot Sebastien Guillaume schaffte es, dem Briten 0,56 Sekunden in der vierten Sonderprüfung abzunehmen. Am Ende des Tages hatte KTM-Pilot Knight jedoch fast eine Sekunde Vorsprung auf Guillaume, Dritter wurde Schwedens Husaberg-Fahrer Björne Carlsson, der schon fast drei Minuten Rückstand auf Knight hatte. Marcus Kehr wurde am ersten Renntag Siebter, allerdings fehlten ihm zu seinem „Dauerabonnement-Platz“ fünf nur rund acht Sekunden, von Platz sechs trennten Kehr sogar nur 0,27 Sekunden.