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52.245946, 11.911845

 
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Enduro-WM: Maria Franke zweimal auf Rang zwei!

Nur eine Woche nach dem WM-Lauf in Finnland ging es im schwedischen Enköping erneut um Meisterschaftszähler. Die Strecke und die Sonderprüfungen waren erneut typisch skandinavisch: Ein langer Enduro-Test quer durch den Wald, ein Cross-Test auf einer permanenten MX-Strecke mit einem angrenzenden, überdimensionalen Wiesenstück und ein Extrem-Test, ebenfalls im Wald, der sprichwörtlich über Stock und Stein führte. Ganztägiger Regen am Samstag ließ die ohnehin schon anspruchsvolle Streckenführung noch einen Zacken straffer werden. Am Sonntag ließ sich glücklicherweise ab und an die Sonne blicken und es blieb von oben durchweg trocken.

Aus deutscher Sicht bestach erneut Maria Franke mit einer grandiosen Leistung! Die KTM-Fahrerin lieferte sich, wie schon in Finnland, mit der Britin Jane Daniels und der spanischen Multi-Weltmeisterin Laia Sanz ein Kampf auf Messers Schneide. Im Extrem-Test ließ Franke auf ihre Konkurrentinnen die entscheidenden Sekunden liegen. Sie traute sich (noch) nicht an eine extreme Fels-Auffahrt heran, welche für die anderen beiden Damen mit ausreichend Trial-Erfahrung kein allzu großes Problem darstellte. Franke nahm daraufhin die Umfahrung, welche viel Zeit kostete. Trotz Bestzeiten im Enduro- und Cross-Test gelang es ihr nicht, diesen Rückstand komplett aufzuholen. Letztendlich siegte Daniels zwölf Sekunden vor Franke und weiteren neun vor Sanz. Am zweiten Tag überzeugte Franke erneut mit einem überaus starken zweiten Platz. Dieses Mal allerdings hinter der Spanierin und vor der Britin. In der Tabelle steht für die KTM-Fahrerin aktuell der dritte Platz zu Buche. Lediglich neun Zähler fehlen auf die, derzeit führende Daniels, während Sanz gar nur einen Punkt vor Maria Franke liegt!


#91 Maria Franke

Für Edward Hübner verlief das Wochenende wesentlich zufriedenstellender, als noch in der Woche zuvor. Am Samstag reichte es für ihn zu Platz neun. Gerade einmal eine halbe Minute, bei über einer Stunde Prüfungszeit, fehlte auf den Fünfplatzierten – das zeigt, wie eng es in dieser Klasse zugeht. Am Sonntag lieferte sich Hübner mit dem Italiener Rudy Moroni ein packendes Duell um den sechsten Platz. Erst im letzten Test fiel die Entscheidung zu Gunsten des Südländers. Für Hübner stand, mit gerade einmal sechs Sekunden Rückstand, Rang sieben zu Buche. Mit dieser positiven Punkte-Ausbeute festigte der Yamaha-Fahrer seinen elften Gesamtrang in der E1.


#48 Edward Hübner

Mann des Wochenendes war zweifellos der Brite Steve Holcombe. Der Beta-Werksfahrer siegte am ersten Tag in der EnduroGP mit über einer Minute Vorsprung auf Matthew Phillips und Eero Remes. Auch am Sonntag hatte der Shooting-Star dieser Saison erneut die Nase vorn, auch wenn das Ergebnis dieses Mal wesentlich knapper ausfiel als noch am Vortag. Lediglich drei Sekunden trennten Holcombe nach insgesamt neun Sonderprüfungen von Verfolger Phillips. Auch der Drittplatzierte Johnny Aubert lag nur weitere eineinhalb Sekunden zurück. Mit diesem Resultat macht Holcombe auch im Titelkampf in der EnduroGP gehörig Boden gut, nachdem er zuletzt in Finnland einen "Nuller" verkraften musste.


#70 Steve Holcombe

Weitere Infos und alle Ergebnisse auf endurogp.org