Veranstaltungen 2018

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Maria Franke ist Vizeweltmeisterin!

"Ich kann es noch gar nicht so recht fassen", strahlte eine überglückliche Maria Franke mit der Sonne im französischen Cahors um die Wette. "Ich glaube, ich werde noch ein paar Tage brauchen, um das Ganze zu realisieren." Für die 24-Jährige, die schon zweimal WM-Dritte in der Damen-Motocross-WM werden konnte, avancierte das vergangene Wochenende zu ihrem bisherigen Karriere-Höhepunkt: "Doch noch mehr als der errungene Vize-Titel bedeutet mir mein erster WM-Tagessieg." Diesen sicherte sich die KTM-Fahrerin am ersten Fahrtag, nach einem äußerst spannenden Zweikampf mit Weltmeisterin Laia Sanz, und schrieb damit gleichzeitig Geschichte: Denn für Deutschland war dies der erste WM-Tagessieg seit 25 Jahren! Zuletzt triumphierte Bert von Zitzewitz 1991 beim WM-Finale in Munster. "Da war ich gerade erst geboren", schmunzelte die frischgebackene Vize-Weltmeisterin auf die historischen Dimensionen ihres Erfolges angesprochen.


Tag eins in Cahors und Maria Franke ganz oben!

Am zweiten Fahrtag war Maria Franke erneut dicht am Tagessieg dran, doch ihre Hauptkonkurrentin spielte ihre ganze Routine und ihr Können voll aus und gewann. Damit krönte sich die Spanierin zum fünften Mal in Folge zur Damen-Enduro-Weltmeisterin. In der Tages- wie auch in der WM-Gesamtwertung komplettierte die Britin Jane Daniels, hinter Laia Sanz und Maria Franke, als Dritte das Podest.


Maria Franke beendete ihre erste WM-Saison mit dem spektakulären Vize-Titel!

Neben Maria Franke war mit Martin Kradorf ein weiterer deutscher Vertreter am Start. Der Thüringer erfüllte sich mit seiner ersten Teilnahme in der EnduroGP einen Traum. Sein Ehrgeiz und Kampfgeist wurde am Ende mit zwei dreizehnten Plätzen in der E2 belohnt.
Edward Hübner verfolgte hingegen schweren Herzens das WM-Finale vom Krankenbett aus. Der Yamaha-Fahrer behauptete dennoch seine zwölfte Position in der E1-Weltmeisterschaft.


Matthew Phillips erster EnduroGP-Weltmeister!

Der Australier sah, Dank seiner Konstanz und Klasse im bisherigen Saisonverlauf, wie der sichere Sieger aus. Doch ausgerechnet beim vorletzten Lauf in Italien musste auch der Sympathie-Träger aus "Down Under" einen "Nuller" verkraften. So wurde das Saison-Finale in Frankreich noch einmal zu einer recht spannenden Angelegenheit. Doch Phillips, welcher seit neun Monaten fern seiner Heimat in Europa weilt, reagierte auf diese Situation äußerst souverän. Auf Sicherheit, aber dennoch auf ungemein hohem Niveau fahrend, sicherte sich der Sherco-Fahrer am ersten Tag Platz fünf. Am zweiten folgte dann Rang vier, der ihn schließlich unsterblich in den Enduro-Geschichtsbüchern werden lässt: Erster EnduroGP-Champion, zudem erstmalig Weltmeister in der E2-Kategorie und erster Fahrer, der die französisch-spanische Motorradmarke Sherco zu WM-Ehren führte!


Matthew Phillips auf dem Weg zum historischen Triumph!

Der Franzose Mathias Bellino verbesserte sich in seiner Heimat noch von Gesamtrang vier auf zwei und sicherte sich damit den EnduroGP-Vizetitel. Dabei verdrängte der Husqvarna-Werksfahrer Steve Holcombe und Eero Remes auf die Plätze, welche beide ihren Focus mehr auf den WM-Titel in ihren entsprechenden Kategorien legten. Während E3-Fahrer Steve Holcombe der Marke Beta den ersten WM-Titel im Endurosport überhaupt bescherte, genoss Eero Remes und sein TM-Team die erfolgreiche Titelverteidigung in der Klasse E1. Mit Giacomo Redondi bei den Junioren und Jack Edmondson bei den Youngsters standen die Meister in den beiden Nachwuchsserien bereits vor dem Finale fest.


Alle Champions der abgelaufenen WM-Saison – v.l. Laia Sanz (EW), Jack Edmondson (EY), Giacomo Redondi (EJ), Matthew Phillips (EnduroGP und E2) Steve Holcombe (E3) und Eero Remes (E1)


Weitere Infos, alle Ergebnisse und Meisterschafts-Endstände auf endurogp.org