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ISDE 2016 – Tag sechs:
US-Amerikaner gewinnen erstmals Trophy!
Überragende Maria Franke sichert deutschen Damen Bronze!

Es zeichnete sich bereits ab, doch nun ist es amtlich. Die deutsche Damen-Trophy mit Maria Franke, Heike Petrick und Vanessa Danz kehrt mit der Bronze-Medaille von den diesjährigen Six Days aus Spanien zurück! Vor allem Maria Franke wuchs beim Abschluss-Cross noch einmal über sich hinaus, sicherte sich hinter der Australierin Tayla Jones den zweiten Rang und damit den Gesamtsieg in der Damen-Einzelwertung! Was für eine phänomenale Woche der KTM-Fahrerin!


Maria Franke auf dem Weg zu Mannschaftsbronze und ihrem sensationellen Einzel-Gesamtsieg!
Foto: FIM


Der Trophy-Sieg ging an die Titelverteidigerinnen aus Australien. Bereits zum vierten Mal in Folge waren die Ladies aus "Down under" in der gleichen Besetzung mit Jessica Gardiner, Tayla Jones und Jemma Wilson erfolgreich. Was für eine beeindruckende Bilanz. Die Spanierinnen ließen mit der Silbermedaille ihre Landsleute jubeln. Ein versöhnlicher Abschluss für das Gastgeberland, nachdem dessen Junior-Trophy und später auch die Herren-Trophy in aussichtsreicher Position platzten.


Die Trophäe geht wieder nach Australien! Auf Rang drei die deutschen Damen mit Vanessa Danz, Heike Petrick und Maria Franke (v.l.).
Foto: FIM


Die Welttrophäe ging zum ersten Mal an die US-Amerikaner. Für diesen historischen Sieg sorgten die Fahrer Kailub Russell, Michael Layne, Taylor Robert und Thad Duvall. Vor allem Taylor Robert avancierte zum absoluten Überflieger dieser Six Days. Der KTM-Fahrer gewann nicht nur den Abschluss-Cross in seiner Kategorie, sondern wurde sogar Gesamtschnellster Fahrer dieser 91. ISDE. Damit beerbt Robert seinen Landsmann Ryan Sipes, dem dieses Kunststück im letzten Jahr gelang und der ursprünglich auch wieder für das US-amerikanische Trophy-Team nominiert war, verletzungsbedingt jedoch passen musste.


Robert Taylor wurde schnellster Fahrer dieser Six Days.
Foto: FIM


Mannschaftsvizeweltmeister wurden die Briten vor überraschend starken Tschechen, die mit Rang drei eine lange medaillenlose Durststrecke für die traditionsreiche Enduro-Nation beendeten. Schweden behauptete die vierte Position vor dem absoluten Überraschungsteam Estland.
Die Deutschen behielten ihren fünfzehnten Platz. Eine herausragende Leistung lieferte erneut noch einmal Davide von Zitzewitz ab. Mit einem grandiosen Ritt belegte er beim finalen Abschluss-Cross den sensationellen achten Rang. Damit stand für den KTM-Fahrer, der mit einer Goldmedaille dekorierte 13. Platz der E2-Gesamtwertung zu Buche. Zudem wurde er schnellster deutscher Teilnehmer bei den diesjährigen Six Days. Auch Mark Risse darf mit einer Goldmedaille im Gepäck die Heimreise antreten. Der Beta-Fahrer wurde mit einer grundsoliden Leistung Vierzehnter in der Klasse E3. Tilman Krause wurde in der E1 25., was mit einer Silbermedaille belohnt wurde!


Erstmalig geht die Welttrophäe an das Team aus den USA.
Foto: FIM


Bei den Junioren stand am finalen Tag noch ein wahrer Krimi bevor. Die Schweden hatten gerade einmal 26 Sekunden Vorsprung auf das Verfolger-Team aus den USA. Doch die Skandinavier ließen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Routiniert spulten sie ihre Runden herunter und bauten dabei sogar noch ihren Vorsprung aus. Mikael Persson, Albin Elowson und Jesper Börjesson beendeten damit eine 23-jährige Flaute. Zuletzt holten die Schweden die Silbervasen-Trophäe 1994 in den USA. Das Podium komplettierten die Italiener. Finnland sicherte sich Rang vier, vor den Franzosen und Titelverteidiger Australien. Das deutsche Nachwuchsteam belegte letztendlich Rang fünfzehn. Die beiden verbliebenen Fahrer, Jan Allers (E1) und Lukas Streichsbier (E3) schlossen, bravourös kämpfend, ihre ersten Six Days auf den Rängen 36 und 18 ab, was für beide eine Silber-Medaille bedeutete!


Jubel bei den Schweden! Der Sieg in der Junior-Trophy geht in den hohen Norden Europas.
Foto: FIM


Der Sieg in der Clubmannschaftswertung ging an ein Trio aus Italien, vor zwei Teams aus den USA. Als bestes deutsches Team landete die Mannschaft DMSB-1 mit Jens Pester, Robin Graube und dem elffachen Six Days-Teilnehmer Florian Ebener auf Rang neunzehn. Nur unwesentlich zurück das Team DMSB-2 mit ISDE-Debütant Nico Maier, Kai Bräutigam und Sascha Eckert. Das DMSB-Team Nr. 3 wurde 33., Nr. 5 platzierte sich an 70. Stelle, Nr. 4 an 82. Position und Nr. 6 auf Platz 108.

Die 92. Auflage der ISDE wird es im kommenden Jahr im französischen Brive la Gaillarde geben. Dann natürlich auch wieder mit einem Trophy-Team der Grande Nation. In diesem Jahr verweigerten die Franzosen schmollend ihren Start an der Enduro-Mannschaftsweltmeisterschaft, da sie sich, nach der nachträglichen Aberkennung ihres Trophy-Titels im Vorjahr, betrogen fühlten. >

Die Endergebnisse der 91. Six Days in Spanien:

- World-Trophy

- Junior-Trophy

- Women-Trophy

- Club-Team-Award

- Manufactures-Award

- E1-Einzelwertung

- E2-Einzelwertung

- E3-Einzelwertung

- EW-Einzelwertung

- C1-Einzelwertung

- C2-Einzelwertung

- C3-Einzelwertung