Veranstaltungen 2018

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Stand: 20.11.2017 / vorbehaltlich
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Novum beim Prolog in Zschopau!



Nachdem im letzten Jahr der Prolog beim Publikum auf recht geteilte Resonanz gestoßen war, bemühten sich die Organisatoren für dieses Mal um ein neues, zuschauerfreundlicheres Konzept. So wurde ein kompakter und vor allem komplett einsehbarer Parcours entworfen, der zu zwei Drittel innerhalb und zu einem Drittel außerhalb der alten Industrie-Halle in Hohndorf abgesteckt war. Das, für den Aufbau verantwortliche Prolog-Team leistete im Vorfeld ausgezeichnete Arbeit und präsentierte eine anspruchsvolle, aber zugleich überaus flüssig zu fahrende Strecke, welche für spannende Zweikämpfe regelrecht prädestiniert war.



Aus der ersten Fahrerpaarung des Abends ging Jan Vasta als der Schnellere der Beiden hervor. Folglich durfte der tschechische Junior auf dem, für den schnellsten Fahrer reservierten, "Hot Seat" Platz nehmen. Vier Paarungen später war Blake Gutzeit am Start, der in der Offroad-Szene kein Unbekannter ist. Als erfolgreicher Teilnehmer in der Junioren-Klasse bei der SuperEnduro-WM sowie diversen Extrem-Enduros, schien ihm die Strecke förmlich auf den Leib zugeschnitten zu sein. Und tatsächlich, der Südafrikaner machte seinem Ruf alle Ehre und setzte sich mit einer Fabelzeit an die Spitze.


Blake Gutzeit wusste bei seinem ersten Auftritt in Zschopau zu überzeugen

Doch nur eine Fahrerpaarung später wurde es besonders laut in der Halle. An der Startlinie standen mit Marcus Kehr und Jörg Haustein zwei Lokalmatadoren, die viele Jahre erfolgreich in der Deutschen Enduro Meisterschaft unterwegs waren. Speziell Kehr ließ nochmals sein ganzes Können aufblitzen und verpasste die Bestzeit nur äußerst knapp.

Auch die folgenden Fahrer schenkten sich in ihren Duelle nichts: Action und packende Zweikämpfe am laufenden Band! Doch die 3:14.34 von Blake Gutzeit waren wie in Stein gemeißelt. Tim Apolle, Mark Risse, Jonathan Rosse – alle waren sie denkbar knapp dran, doch die Bestzeit sollte einfach nicht fallen. Im drittletzten Duell des Abends rollte eine Fahrerpaarung an den Start, die allerhöchste Brisanz versprach. Vorjahres-Prologsieger Marco Neubert gegen Jan Schäfer, der bei solchen Angelegenheiten immer mit zu den Top-Favoriten zählt. Und tatsächlich, die beiden KTM-Fahrer legten los wie die Feuerwehr. Es ging förmlich im Parallelflug um den Kurs! Als Neubert als Erster die Ziellinie kreuzte, blieb die Uhr bei 3:05.83 Minuten stehen. Bestzeit! Großer Jubel brandete, in der mit Zuschauern gut gefüllten Halle auf! Jan Schäfer setzte nur einen Augenblick später zum Zielsprung an und markierte damit die zweitbeste Zeit!


Das Duell des Abends: Marco Neubert (links) gegen Jan Schäfer

Nach dem Zweikampf zwischen Andreas Beier und Björn Feldt kam es zum großen Show-Down zwischen Dennis Schröter und Davide von Zitzewitz. Alles sah nach einem engen Kopf-an-Kopf-Rennen aus, bevor von Zitzewitz in einer Baumstamm-Passage strauchelte und zu Sturz kam. So war der Weg für Schröter frei, der damit einen ungefährdeten Sieg nach Hause fuhr. Doch zur Bestzeit reichte es nicht ganz. Somit hieß der Sieger Marco Neubert! Zweiter wurde Jan Schäfer, dahinter folgten Dennis Schröter auf Platz drei, Blake Gutzeit und Andreas Beier.

"Ich bin total aus dem Häuschen! Ich kann es gerade noch gar nicht fassen, dass es erneut zum Prolog-Sieg gereicht hat. Danke an die Fans für die tolle Stimmung, danke an die Streckenbauer für den super Parcours. Es war einfach gigantisch", sprudelte es aus Marco Neubert nur so heraus. Mit diesem Meisterstück sorgte der KTM-Fahrer auch für ein Novum in Zschopau! Denn noch nie konnte ein Fahrer, den seit 2009 ausgetragenen Prolog, zweimal gewinnen!


"Wiederholungstäter" Marco Neubert gewinnt erneut den RuZ-Prolog


Gesamtergebnis - Prolog "Rund um Zschopau" 2016