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DEM 2017: Dennis Schröter heiß auf die nächsten Titel!

"Wenn man als amtierender Champion nicht den Anspruch hat, seine Titel verteidigen zu wollen, dann läuft irgendetwas verkehrt", so ein hochmotivierter Dennis Schröter, der im letzten Jahr in Overall-Wertung "Internationale Deutsche Enduromeisterschaft" sowie in der E3- und der Mannschaftswertung erfolgreich war. Davon, dass es, wie beim DEM-Finale in Zschopau angedeutet, sein letztes Jahr im aktiven Sport werden könnte, ist derzeit keine Rede. "Zugegeben, gegen Ende der letzten Saison war schon ein wenig die Luft raus. Doch nun habe ich wieder voll Bock. Ich bin topfit und gut vorbereitet. Und wenn mir mein Sport weiterhin so viel Spaß bereitet, warum sollte ich dann aufhören?", so die klare Ansage des regierenden Champions an die teils erheblich jüngere Konkurrenz.


Dennis Schröter peilt seinen mittlerweile vierten Championatssieg an

Ganze zehn Jahre trennen ihn von Davide von Zitzewitz, dem es fast gelungen wäre, Schröter vom Thron zu stoßen. Aber noch behielt der "Altmeister" beim packenden Finale die Oberhand. Dies soll sich aber nach dem Geschmack von Davide von Zitzewitz möglichst in diesem Jahr ändern, der damit eine erfolgreiche Familientradition fortsetzen würde, denn schließlich haben Vater Bert und Onkel Dirk schon mehrfach das Enduro-Championat gewonnen. "Ich bin gespannt, wie es in Uelsen laufen wird. Momentan kann ich nur schwer einschätzen wo ich wirklich stehe. Ich habe über den Winter viel und gut trainiert, dennoch stand für mich mein Studium mehr im Vordergrund", so der amtierende E2-Meister, der sich derzeit im 4. Semester zum Wirtschaftsingenieur befindet.


Gelingt Davide von Zitzewitz dieses Jahr der ganz große Wurf?

Auch ein heißer Kandidat auf den Championats-Titel ist Marco Neubert, der mit seinem Gesamtsieg beim letztjährigen DEM-Finale in Zschopau ein dickes Ausrufezeichen setzte! Doch dem KTM-Fahrer scheint das Verletzungspech förmlich an den Hacken zu kleben. "Ich habe mir im Training das Innenband vom rechten Knie abgerissen. Dabei wurde auch noch der Meniskus beschädigt. Ich bin nicht einmal gestürzt. Aber da mein Knie sowieso schon eine einzige Baustelle ist und ein paar Bänder fehlen, hat ein unglückliches Aufsetzen und Verdrehen des Fußes schon gereicht." Dennoch gibt sich Neubert zuversichtlich, in Uelsen an den Start zu gehen. "Ich habe eine extra angefertigte Orthese bekommen und Schmerzen habe ich so oder so, also werde ich mein Glück probieren, auch wenn ich sicherlich keine Bäume ausreißen werde."


Marco Neubert wurde zu Beginn des Jahres für seinen errungenen EM-Titel eine große Ehre zuteil: ADAC Sachsen Motorradsportler und Motorsportler des Jahres 2016!

Auf keinem Fall am Start sein werden Edward Hübner und Derrick Görner. Hübner, der nun wieder auf KTM gewechselt hat, wird den Auftakt auslassen. "Nach der schwerwiegenden Verletzung kommt der Saison-Start für mich einfach zu früh. Ich bin zwar schon wieder fleißig am trainieren, aber von meiner Wettkampfform zu weit entfernt. Es würde einfach keinen Sinn machen", so Hübner, der anstrebt Mitte der Saison in gewohnt alter Stärke wieder in das Renngeschehen eingreifen zu können. Auch Görner laboriert noch immer an seiner, im vergangenen Jahr in Burg zugezogenen Handverletzung. "Es ist nach dem Entfernen der Drähte im Herbst zu Komplikationen gekommen und der Handknochen hat sich entzündet, was speziell um den Jahreswechsel akute Formen annahm. Im Februar hatte ich die nächste OP und nun scheint endlich Besserung in Sicht. Doch an Motorradfahren ist noch lange nicht zu denken", so Görner, hinter dessen Comeback-Zeitpunkt aktuell ein großes Fragezeichen steht.

Das Fahrerkarussell blieb in diesem Jahr größtenteils still stehen. Von den Top-Zehn aus dem vergangenen Overall-Ranking sind alle Fahrer ihren angestammten Marken und Klassen treu geblieben. Einzig E3-Vizemeister Jan Schäfer wechselte von der Zweitakt-KTM auf die Zweitakt Sherco, welcher neben Titelverteidiger Dennis Schröter (Husqvarna), Björn Feldt (KTM) und Christian Weiß (KTM) zu den Favoriten in der E3 zählen dürfte. Nico Rambow (KTM) peilt seinen ersten Tages-Podestplatz an. Mit Oliver Otte, dem letztjährigen Gewinner des B-Championats, betritt ein neues Talent die DEM-Bühne, während Mark Risse seine sportliche Karriere beendet hat. In der E1 ist der amtierende Meister Andreas Beier (Husqvarna) der Mann, den es zu schlagen gilt. Ebenfalls wieder mit von der Partie der Schweizer Jonathan Rossé auf Yamaha und Tim Apolle auf Husqvarna. Junioren-Champion Jan Allers (KTM) wird die E1 ebenso bereichern wie Nico Busch (KTM), der in diesem Jahr wieder die komplette Saison bestreiten wird. Hinzu kommen Yanik Spachmüller (KTM) und natürlich Vize-Weltmeisterin Maria Franke (KTM), die für die eine oder andere Überraschung gut sein dürften. Die Klasse E2 ist erneut äußerst stark und ausgeglichen besetzt. Zweifellos zählen Davide von Zitzewitz (KTM) und Marco Neubert (KTM) zu den Favoriten. Doch vor allem mit dem letztjährigen Dritten Nick Emmrich (Husqvarna), wie auch mit Paul Roßbach, Tilman Krause, Bruno Wächtler und Kenny Lötzsch (alle KTM) dürfte jederzeit zu rechnen sein. Vielleicht auch mit Jörg Haustein, der auf einer Kawasaki sein DEM-Comeback gibt und die komplette Saison bestreiten will. Bei den Junioren gilt, nach dem Abgang von Jan Allers, Vize-Champion Lukas Streichsbier als der heißeste Favorit.


E1-Meister Andreas Beier hat die Titelverteidigung fest im Visier

Wer jetzt tatsächlich die ersten Saisonsiege einfährt, wird sich beim Saison-Auftakt kommendes Wochenende im Uelsener Tiefsand zeigen. Die Strecke und die beiden Sonderprüfungen, rund um den Baggersee und Wielen, stehen bereits. Eine letzte wichtige Information möchte Fahrtsekretärin Christa Nykamp allen Teams, Betreuern und Zuschauern mit auf den Weg geben: „Dringender Appell an alle. Bitte die Rettungswege unbedingt freihalten und nicht zustellen. Das betrifft insbesondere die Zufahrten zu den beiden Sonderprüfungen. Ansonsten wünsche ich allen Fahrern, Teams und Gästen eine gute Anreise!"


Uelsen 2017 - hoffentlich auch dieses Jahr mit Kaiserwetter