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Finale zur Int. Deutschen
Enduro Meisterschaft

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EM-Auftakt mit faustdicker Überraschung!

Vergangenes Wochenende startete die Enduro-Europameisterschaft in die neue Saison. Schauplatz war das portugiesische Gouveia, rund 300 km nordöstlich der Hauptstadt Lissabon gelegen. Diese Veranstaltung hat sich bereits ein Namen als Ausrichter der Enduro-Weltmeisterschaft gemacht, entsprechend anspruchsvoll präsentierte sich auch die Strecke. Während es am ersten Fahrtag trotz einsetzendem Regen noch staubte, sorgte der anhaltende nächtliche Regen für gänzlich andere Bedingungen am zweiten Tag.


Start frei für die neue Saison!
Foto: FIM Europe / www.european-enduro.com


Insgesamt zehn Deutsche mischten sich in das knapp 120 Teilnehmer umfassende Starterfeld. Als erster von ihnen ging Jan Allers auf die Strecke. Der Youngster ließ mit starken Zeiten aufhorchen, bevor er, an dritter Stelle in der Junioren-Klasse U20 liegend, nach einem schweren Sturz vorzeitig aufgeben musste. Sicherheitshalber wurde der KTM-Fahrer zum Röntgen gebracht. Glücklicherweise konnte Entwarnung gegeben werden. Allers bewies ein großes Kämpferherz und ging am zweiten Tag erneut an den Start. Allerdings musste er einsehen, dass sein angeschlagener Gesundheitszustand keinen vernünftigen Wettkampf zuließ und er daraufhin das Motorrad frühzeitig abstellte.

Für Robert Riedel war es der erste Ausflug auf die internationale Enduro-Bühne. In der stark besetzten Junioren-Klasse E2/E3 reichte es nach Rang achtzehn am ersten Tag für Platz vierzehn am zweiten und die damit verbundenen ersten EM-Zähler seiner jungen Karriere.

Schnellster Deutscher an beiden Tagen wurde Marco Neubert. Der amtierende Europameister ging erneut in seiner angestammten Klasse E2 Senioren an den Start. Am ersten Tag lag der KTM-Fahrer nach der zweiten Runde sogar in Front, bevor ihn ein Sturz in Prüfung fünf seinen kompletten Vorsprung schrumpfen ließ. Am Ende stand für ihn Rang drei zu Buche, den er am zweiten Tag noch einmal wiederholte. Neuberts direkter Rivale aus der Deutschen Enduro Meisterschaft, Davide von Zitzewitz, zeigte mit den Rängen vier und fünf eine überaus solide Vorstellung. Paul Roßbach, Dritter im Bunde in dieser Klasse, sicherte sich trotz eines heftigen Sturzes Rang vierzehn und damit zwei EM-Punkte. Am zweiten Tag musste er dann allerdings angeschlagen und schweren Herzens auf einen Start verzichten.


Marco Neubert gelang mit zwei dritten Rängen ein solider EM-Auftakt
Foto: FIM Europe / www.european-enduro.com


Ebenfalls drei deutsche Starter waren in der Klasse E3 Senioren vertreten. Björn Feldt schlug sich gleich zu Beginn die Schulter an, beendete dennoch den Tag auf einem respektablen siebten Platz. Nico Rambow wurde Elfter, Gerrit Helbig Zwölfter. Am zweiten Tag steigerte sich Feldt noch um eine Position und wurde Sechster, während Helbig und Rambow die Plätze vom Vortag tauschten.

Für eine riesengroße Überraschung sorgte Arne Domeyer. Der ehemalige Deutsche Enduro Meister, der nur als Spaß antrat um etwas Enduro zu fahren, deklassierte die Konkurrenten in der Veteranen-Klasse jeweils mit über einer Minute Vorsprung und feierte damit einen souveränen Doppelsieg! Ronny Thoms wurde an beiden Tagen jeweils guter Achter.


Arne Domeyer verblüffte alle mit einem überlegenen Doppelsieg!
Foto: FIM Europe / www.european-enduro.com


Gesamtschnellster Fahrer des ersten Tages wurde der französische Junior Theophile Espinasse, der international bis dato noch nicht großartig in Erscheinung getreten war. Zweiter wurde der Italiener Oscar Baletti, der im letzten Jahr noch in der Enduro-Weltmeisterschaft unterwegs war. Platz drei belegte der ehemalige Junioren-Europameister David Abgrall, ebenfalls aus Frankreich. Am zweiten Tag stand Baletti dann ganz oben, während der mehrfache Europameister Maurizio Micheluz als Zweiter und der Schwede Oliver Nelson als Dritter das Podest komplettierten. Marco Neubert wurde Neunter und Achter und somit der einzige Deutsche, der sich in der Overall-Wertung Punkte sichern konnte.


Oscar Baletti führt derzeit in der Overall-Wertung
Foto: FIM Europe / www.european-enduro.com


Die Enduro-Europameisterschaft wird am 8. und 9. Juli im estnischen Paikuse fortgesetzt, bevor die kontinentale Serie Anfang August im sächsisch-anhaltinischen Burg Station macht.

Alle Ergebnisse und Zwischenstände auf european-enduro.com