Veranstaltungen 2018

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Stand: 20.11.2017 / vorbehaltlich
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ISDE 2017 - Tag zwei:
Nächster Titelverteidiger ausgeschieden!
Deutsche Junioren machen zwei Plätze gut.

Die ISDE 2017 scheint kein gutes Pflaster für die amtierenden Mannschaftsweltmeister zu sein. Nachdem es am Montag bereits die US-Trophy erwischte, mussten nun auch die Schweden alle Hoffnungen auf einen erneuten Junior-Trophy-Sieg begraben. Zwar lagen die Skandinavier nach dem ersten Tag in Front, doch gleich zu Beginn des zweiten musste Mikael Persson seine Yamaha wegen technischer Probleme abstellen. Dadurch fielen die Titelverteidiger aus dem Norden bis auf Platz zehn zurück.

Damit sind jetzt die US-Boys die neuen Führenden, nachdem sich diese durch eine starke Leistung von Rang vier aus an die Spitze katapultierten. Auch die Franzosen machten Boden gut. Als die neuen Zweiten haben sie nur winzige 2,62 Sekunden Rückstand auf die US-Amerikaner. Die Italiener büßten zwar einen Platz ein, liegen aber mit reichlich fünfzehn Sekunden Rückstand dennoch in absoluter Schlagdistanz, während zu den viertplatzierten Chilenen schon eine kleine Lücke von knapp vier Minuten klafft.


Nicht nur die Trophy-Mannschaft, auch die französischen Junioren demonstrieren auf heimischen Boden ihre Stärke
Foto: FIM


Die deutschen Junioren schlugen sich, trotz ungewohnt extremer Hitze und sehr zerfahrenden Sonderprüfungen, erneut überaus achtbar. Wie schon am ersten Tag boten die Drei eine geschlossene Mannschaftsleistung, machten so zwei Plätze gut und liegen nun auf Position acht. Schnellster des Trios war Six-Days-Debütant Robert Riedel, vor Yanik Spachmüller, der etwas mit Fahrwerksproblemen zu kämpfen hatte, und Jan Allers.


Reifenwechsel im Akkord - die deutschen Junioren beim abendlichen Service

In der Trophy-Wertung liegen, sehr zu Freude der zahlreichen Fans, weiterhin die Franzosen in Front. Zwar war das Quartett nicht ganz so dominant wie am ersten Tag, dennoch bauten sie ihren Vorsprung um weitere zwei Minuten aus. Australien schob sich an Finnland vorbei auf Rang zwei. Portugal ist Vierter, gefolgt von Schweden. Die Italiener machten, dank einer Energieleistung, einen Sprung von Rang vierzehn auf neun, liegen aber mit über 25 Minuten Rückstand weiterhin deutlich zurück. Raus aus dem Kampf um vordere Plätze sind die Spanier, welche mit Cristobal Guerrero einen Fahrer einbüßten.

Noch bitterer verlief der Tag für deren Landsfrauen. Gestern lagen die Spanierinnen noch in Front, heute mussten gleich zwei Damen vorzeitig aufgeben, was die Mannschaft bis ans Ende zurückfallen ließ. Zwar konnte Laia Sanz erneut den Tag gewinnen, doch dass war angesichts der beiden Ausfälle nur Nebensache. Titelverteidiger Australien übernahm damit die Spitze, vor den Mannschaften aus den USA und Frankreich.

Bei den Clubteams bleibt die französische "Auvergne Elite" weiterhin in Front, wenn auch die Clubmannschaft "Italien" eine Minute gut machen konnte. Als bestes DMSB-Team liegt weiterhin die Mannschaft des ADAC Württemberg / Hessen-Thüringen als 25. im Rennen. Bester deutscher Clubfahrer wurde Jens Pester als 80., gefolgt von Mike Kunzelmann (90.) und Maik Schubert (97.).

Gesamtschnellster des zweiten Fahrtages wurde der US-Amerikaner Ryan Sipes, der sich nach dem Ausfall Duvalls nun voll und ganz auf die Einzelwertung konzentrieren kann. Ähnliches gilt für den Tageszweiten Josep Garcia aus Spanien. Beeindruckend war die Leistungsdichte an der Spitze - die Top Sieben des Tages befanden sich alle innerhalb von gerade einmal zehn Sekunden!


Holt sich Ryan Sipes, wie schon 2015, den Titel des schnellsten Einzelfahrers?
Foto: FIM


Die Live-Zeiten sowie die Tages-Ergebnisse und Zwischenstände gibt es aktuell auf www.fim-isde-live.info.