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Finallauf zur Enduro-Weltmeisterschaft
Deutsche Enduro Meisterschaft

AUSSCHREIBUNG
Nennschluss: 07.10.2017

GPS-Daten:
50.739796, 13.063951

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Finallauf zur
Deutschen Enduro Meisterschaft

AUSSCHREIBUNG
Nennschluss: 20.10.2017

GPS-Daten:
52.474909, 13.777114

 
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ISDE 2017 - Tag drei:
Frankreich zur Halbzeit weiter vorn.
Junior Jan Allers sorgt für Schreckmoment.

Am vierten Test stockte den deutschen Betreuern der Atem. Nach Robert Riedel und Yanik Spachmüller fuhr Jan Allers als dritter deutscher Junior in die Sonderprüfung ein. Doch während die Konkurrenten reihenweise die Lichtschranke passierten, fehlte von Allers jede Spur. Erst nach geschlagenen 29 Minuten erreichte der KTM-Fahrer dann doch das rettende Ziel. Bei einem Sturz hatte sich die Kette im Ritzel derartig verklemmt, das Allers zunächst schrauben musste. Da sich trotz höchster Eile die Reparatur in die Länge zog, kassierte der Unglücksrabe noch zusätzlich satte 18 Strafminuten. "Ein Horror! Sehr ärgerlich das Ganze, zumal ich morgen als Letzter des Trophy-Fahrerfeldes ins Rennen gehen muss. Aber ich bin okay und das ist das Wichtigste", so das knappe Statement von Jan Allers. Auch Yanik Spachmüller hatte etwas Pech, da im dritten Test sein Schalthebel abbrach. Glücklicherweise konnte das Problem ohne größere Folgen schnell behoben werden. Schnellster deutscher Junior wurde erneut Robert Riedel!


Jan Allers avancierte zum Pechvogel des Tages
Foto: FIM


Nachdem die französischen Herren bereits seit dem ersten Tag in der Trophy-Wertung in Führung liegen, zogen heute nun auch die Junioren nach und setzten sich an die Spitze. Die Italiener verbesserten sich auf Rang zwei, während die US-Amerikaner, welche erst am Vortag die erste Position erobert hatten, auf Rang drei zurückfielen. Großbritannien folgt auf Platz vier vor Chile. Die Deutschen büßten durch das Pech von Jan Allers einen Platz ein und sind nun Neunter.


Die italienischen Junioren (im Bild Andreas Verona) machten heute einen Platz gut
Foto: FIM


Das französische Trophy-Team bleibt auch am dritten Tag das Maß aller Dinge. Erneut nahm das Quartett um den Tagesschnellsten Loic Larrieu, trotz einer Strafminute Christophe Charliers, den zweitplatzierten Australiern eine Minute ab. Die Finnen festigen, dank konstant guter Leistungen, den Bronzerang. Portugal und Großbritannien komplettieren die momentanen Top Fünf.


Loic Larrieu glänzte als Tagesschnellster!
Foto: FIM


Bei den Damen liegen weiterhin die australischen Titelverteidigerinnen vorn. Tyla Jones, Jemma Wilson und Jessica Gardiner, die seit dem ersten Tag mit gebrochenen kleinem Finger an der Gashand unterwegs ist, gewannen in dieser identischen Besetzung die Damen-Trophy der vergangenen vier Six Days! Gelingt nun der fünfte Streich? Zumindest die US-Amerikanerinnen leisten gehörigen Widerstand und büßten heute nur 37 Sekunden auf das führende Trio ein. Rang drei belegt weiterhin Frankreich, auch wenn heute mit Samantha Tichet eine Fahrerin das Tagesziel nicht sah.

Weiterhin bestes deutsches Club-Team ist die Mannschaft DMSB-1 mit Nico Maier, Jens Pester und Robin Graube, welches sich zur Halbzeit der Six Days auf Rang 27 befindet. An 36. Stelle liegt das Team DMSB-3 (Kai Bräutigam, Mike Kunzelmann, Jan Taube), knapp dahinter an 38. Position die Mannschaft DMSB-7 (Karl Weigelt, Michael Domagala, Max Bindemann). Die Spitzenposition, der insgesamt 167 Clubmannschaften, übernahm nun das italienische Team, welches die bisher führenden Franzosen auf den zweiten Platz verdrängte.

Die Live-Zeiten sowie die Tages-Ergebnisse und Zwischenstände gibt es aktuell auf www.fim-isde-live.info.