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Deutscher Enduro Cup

Starterliste
Stand: 15.10.2018

GPS-Daten:
50.419347, 7.119483
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Finallauf zur
Deutschen Enduro Meisterschaft
Deutscher Enduro Cup

AUSSCHREIBUNG
Nennschluss: 13.10.2018

GPS-Daten:
50.739796, 13.063951

 
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(Stand: 16.07.2018)

 
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SuperEnduro: Kevin Gallas holt WM-Titel, Tim Apolle den EM-Titel!

Besser hätte aus deutscher Sicht das Finale zur diesjährigen SuperEnduro-Weltmeisterschaft im schwedischen Lidköping nicht verlaufen können. Kevin Gallas sicherte sich mit einem Sieg bereits im ersten Wertungslauf des Abends den WM-Titel der Junioren. Auch in den Durchgängen zwei und drei ließ der Husqvarna-Fahrer seinen Kontrahenten nicht den Hauch einer Chance und unterstrich damit nochmals seine Ausnahmestellung in diesem Jahr. Zwölf, der insgesamt 15 Wertungsläufe schloss er als Sieger ab. 79 Punkte betrug am Ende sein Vorsprung auf den Vize-Champion Emil Juszczak aus Polen. Bronze ging an den Chilenen Diego Herrera. "Nach dem ersten Lauf ist eine riesige Last von mir gefallen", so der überglückliche Weltmeister Kevin Gallas, "danach konnte ich befreit fahren. Für mich war es sehr wichtig, alle drei Läufe zu gewinnen. Das Ergebnis gibt mir viel Zuversicht und Motivation für das nächste Jahr, in welchem ich in der Prestige-Klasse antreten werde!"


Am Ziel seiner Träume: Kevin Gallas ist Weltmeister!
Foto: ABC Communication


Eine ebenfalls sehr starke Leistung lieferte Leon Hentschel ab, der zweite Deutsche im Feld der Junioren-Kategorie. Der Husqvarna-Fahrer fuhr mit den Rängen vier, fünf und zwei, sein mit Abstand bestes Karriereresultat ein und verpasste das Tagespodium lediglich um zwei Zähler. In der WM-Gesamtwertung machte er noch einen Sprung nach vorn und schloss das Jahr als hervorragender Fünfter ab.


Leon Hentschel holte sich den Holeshot im dritten Lauf, den er letztlich als Zweiter, hinter Kevin Gallas beendete
Foto: ABC Communication


Tages-Gesamtwertung Junioren-Klasse
WM-Endstand Junioren-Klasse


Auch zu Ehren des neuen Europameisters erklang die deutsche Nationalhymne. Tim Apolle sicherte sich mit zwei weiteren Laufsiegen überlegen den Titel in der Kontinentalen Kategorie. Der KTM-Fahrer gewann somit fünf, der insgesamt sechs Wertungsläufe und verwies den Letten Andris Grinfelds um satte 21 Punkte auf Rang zwei. Gesamtdritter wurde der Franzose Adrien Jacon, welcher verletzungsbedingt auf einen Start beim Finale in Lidköping verzichten musste.


Tim Apolle tritt damit die Nachfolge von Mike Hartmann an, der in den beiden Jahren zuvor erfolgreich war
Foto: ABC Communication


Tages-Gesamtwertung Europa-Klasse
EM-Endstand Europa-Klasse


Neben den Entscheidungen in der Junioren-WM und Europameisterschaft stand vor allem der letzte große Schlagabtausch in der Prestige-Klasse im Mittelpunkt des Interesses. Cody Webb hatte als WM-Führender die beste Ausgangsposition. 17 Punkte betrug sein Vorsprung auf Verfolger Tadeusz Blazusiak, der sich durchaus noch Chancen auf den Titel ausrechnen durfte. Entsprechend motiviert ging der Pole das Finale an und sicherte sich mit dem SuperPole-Sieg bereits die ersten drei Punkte. Auch den ersten Lauf beendete der sechsfache SuperEnduro-Weltmeister als Sieger, während Webb hinter dem Husqvarna-Duo Billy Bolt und Colton Haaker mit Platz vier Vorlieb nehmen musste. Im zweiten Durchgang musste Blazusiak allerdings mit technischem Defekt vorzeitig aufgeben, wodurch der Weg für Cody Webb endgültig frei war. Der US-Amerikaner sicherte sich mit Rang drei, hinter Bolt und Manuel Lettenbichler, seinen ersten WM-Titel und tritt damit die Nachfolge seines entthronten Landsmannes Colton Haaker an. Den dritten Durchgang gewann erneut Billy Bolt, der damit nicht nur die Tageswertung gewann, sondern sich auch noch mit einem einzigen Pünktchen an Blazusiak vorbei schieben und sich so den Vize-Titel sichern konnte und das in seiner Rookie-Saison! "Es ist absolut unglaublich, den Grand Prix gewonnen zu haben und auch das es dadurch noch zum Vizetitel gereicht hat", so der begeisterte Brite, während Weltmeister Cody Webb, trotz grenzenloser Freude, auch in Gedanken bei seinem Teamkollege Blazusiak war: "Ich freue mich riesig über den Titel, auch wenn ich nicht wirklich glücklich mit meiner Leistung beim Finale bin. Für Taddy tut es mir natürlich extrem leid."


Die Top drei der Prestige-Klasse 2018: Billy Bolt, Cody Webb und Tadeusz Blazusiak
Foto: ABC Communication


Manuel Lettenbichler zeigte zum Saison-Ausklang noch einmal eine bärenstarke Vorstellung. Nach Rang sechs im ersten Durchgang sicherte er sich mit Rang zwei sein bis dato bestes Resultat in der Prestige-Klasse. Mit Platz vier im finalen Wertungslauf schloss der KTM-Fahrer die Tageswertung auch als Gesamtvierter ab und verpasste dabei sein erstes GP-Podium um lediglich einen Zähler. Die WM schloss Lettenbichler auf Rang sechs ab, nur neun Punkte hinter Ex-Weltmeister Colton Haaker.


Manuel Lettenbichler unterstrich in Lidköping abermals seine Dazugehörigkeit zur absoluten Weltspitze
Foto: ABC Communication


Tages-Gesamtwertung Prestige-Klasse
WM-Endstand Prestige-Klasse