Veranstaltungen 2019

Internationale Deutsche
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09.-10.03.2019 - Uelsen
23.-24.03.2019 - Dahlen
10.-11.08.2019 - Burg
25.08.2019 - Waldkappel
21.-22.09.2019 - "Standby"
(fester Ausweichtermin)
12.10.2019 - Zschopau
26.10.2019 - Tucheim

DMSB Enduro-Cup:
09.-10.03.2019 - Uelsen
10.-11.08.2019 - Burg
(ohne Klassik)
25.08.2019 - Waldkappel
21.-22.09.2019 - "Standby"
(fester Ausweichtermin)
20.10.2019 - Kempenich
26.10.2019 - Tucheim


Stand: 11.12.2018 /
alle Terminangaben ohne Gewähr
und vorbehaltlich der Prädikatsbestätigung
durch den DMSB


 
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EM-Auftakt fest in italienischer Hand!

Vergangenes Wochenende fand der Auftakt zur diesjährigen, vier Veranstaltungen umfassenden Enduro-Europameisterschaft in Italien statt. Austragungsort war Fabriano in den Ausläufern der Apeninnen, rund 70 km südwestlich von der Hafenstadt Ancona an der Adria-Küste entfernt. Die Strecke präsentierte sich, trotz gebirgigem Gelände, weniger anspruchsvoll, als zuvor von den Teilnehmern vermutet. Lediglich ein paar knifflige Passagen forderten den Aktiven etwas mehr ab. Somit fielen die Entscheidungen einzig und allein auf den drei Sonderprüfungen. Einem Cross-Test mit weiten, teils hängenden Kurven auf einer Bergkuppe, einem Enduro-Test in einer Talverschneidung und einem Extrem-Test, der eher auch in der Kategorie Cross-Test mit kleineren Hindernissen einzustufen war.



Die Italiener nutzten ihren Heimvorteil gnadenlos aus. In der klassenübergreifenden Gesamtwertung siegte am ersten Tag Alessandro Battig, vor seinen Landsleuten Maurizio Micheluz, Matteo Pavoni und Lorenzo Macoritto. Erst auf Rang fünf folgte mit dem Tschechen Krystof Kouble der erste "Nicht-Italiener".


#468 Alessandro Battig

Bester Deutscher wurde Edward Hübner, der Rang vierzehn belegte. In der Klasse "über 450ccm / 4-Takt" verfehlte der KTM-Fahrer als Vierter nur knapp das Podest. Für ein weiteres Achtungszeichen sorgte Philipp Müller, der in der selbigen Klasse wie Hübner an den Start ging. Der Beta-Fahrer präsentierte sich in ausgezeichneter Form, belegte Rang sieben und wurde zudem zweitbester Deutscher in der Gesamtwertung.


#463 Edward Hübner

Weniger Glück hatte dagegen Jan Allers, der gleich von der ersten Startreihe aus das Rennen in Angriff nahm. Der U20-Fahrer erhielt versehentlich verkehrte ZK-Zeiten und handelte sich so schon an ZK 1 fünf Strafminuten ein. Auch Nico Rambow behielt den Tag weniger gut in Erinnerung. Der KTM-Fahrer stürzte im Enduro-Test und rutschte einen Abhang hinunter. Nur mit Hilfe der dortigen Streckenposten bekam er sein Motorrad überhaupt wieder auf die Strecke. Als er seine Fahrt endlich fortsetzen wollte, merkte er, dass sein Transponder aus der Halterung gerissen war. So musste der KTM-Fahrer noch einmal den Abhang hinunter, um diesen zu holen.

Auch der zweite Tag war wieder fest in der Hand der Gastgeber. Erneut siegte Alessandro Battig auf der einzigen Kawasaki im Feld. Dahinter durften Marcoritto und Micheluz mit auf das Podest, während der Overall-Europameister vom Vorjahr Pavoni mit dem undankbaren vierten Platz Vorlieb nehmen musste. Hinter diesem dominierenden Quartett reihten sich mit Hugo Blanjoue und Thomas Dubost zwei französische Junioren ein.

Bester Deutscher wurde erneut Edward Hübner, auch wenn dieser nicht ganz so stark war, wie am ersten Tag. Das allerdings hatte einen sehr schmerzhaften Grund. Bereits in der ersten Runde im Enduro-Test schlug sich Hübner unglücklich den Fußballen an einem Stein an: "Ich wollte ein kleines Hindernis überspringen und bin dabei leicht von der Fußraste abgeschnappt und auf einen Stein geprallt." Platz sechs in seiner Klasse stand letztlich für den KTM-Fahrer zu Buche. Zweitschnellster, der insgesamt 14 deutschen Teilnehmer, wurde Jan Allers, bei dem es diesmal ohne Komplikationen und damit wesentlich besser lief. Mit Rang elf sicherte er sich in der starken U20-Klasse die ersten EM-Zähler der noch jungen Saison.


#2 Jan Allers

Als Drittbester des deutschen Teams ließ erneut Philipp Müller aufhorchen, der dabei direkte Konkurrenten aus der Deutschen Enduro Meisterschaft hinter sich ließ, welche er vorher noch nie schlagen konnte. "Ich denke, jetzt am Wochenende ist der Knoten endlich geplatzt. Ich freue mich total, das ist ein riesiges Ergebnis für mich", freute sich der Beta-Fahrer, der nun damit liebäugelt, doch die komplette EM-Saison zu bestreiten, die in einem Monat im rumänischen Bacau fortgesetzt wird.


#466 Philipp Müller


Ergebnis-Übersicht aller deutschen Teilnehmer:

Fahrer Klasse Tag 1 Tag 2
Jan Allers Junioren U21 23. 11.
Maximilian Müller Junioren E2/3 22. 21.
Yannik Mosch bis 250ccm/2T 5. 5.
Gerrit Helbig über 250ccm/2T 8. 8.
Tom Kölbach über 250ccm/2T 9. 10.
Robert Riedel bis 250ccm/4T 8. 5.
Maik Schubert bis 250ccm/4T 11. 11.
Edward Hübner über 250ccm/4T 4. 6.
Philipp Müller über 250ccm/4T 7. 8.
Paul Roßbach über 250ccm/4T 10. 9.
Marc Neumann über 250ccm/4T 15. 16.
Nico Rambow über 250ccm/4T 16. 12.
Sven Kiedrowski Senioren 6. 5.
Mario Grimm Senioren 12. 15.


Alle Ergebnisse und Zwischenstände auf european-enduro.com


#401 Robert Riedel