Veranstaltungen 2018

Deutsche Enduro Meisterschaft

GPS-Daten:
52.245946, 11.911845


10.03.2018 - Tucheim
04.-05.08.2018 - Burg
26.08.2018 - Waldkappel
23.09.2018 - Kaltenkirchen
07.10.2018 - Streitberg
13.-14.10.2018 - Woltersdorf
21.10.2018 - Kempenich
27.10.2018 - Zschopau

Detaillierter Terminkalender
der einzelnen Prädikatsklassen,
bitte hier klicken.


Stand: 20.11.2017 / vorbehaltlich
der Prädikatsbestätigung
durch den DMSB


 
   Dauerstartnummern 2018

Ab sofort können die Nummern
für das kommende Jahr
beim FA Enduro beantragt werden.


Download "Antrags-Formular"

aktuelle Übersicht
der DEM-Startnummern 2018

(Stand: 05.03.2018)

 
   Zur Online-Nennung


 
   Transponder-Informationen



 
   Zur Online-Lizenz-Beantragung



 
   Newsletter

Zur An- und Abmeldung

 

   DEM-Partner


 
   Partner der Deutschen
Enduro-Nationalmannschaft


 
   Dachverbände

 
   Weitere Links
 

Robert Riedel holt sein ersten EM-Podium!

Die Enduro-Europameisterschaft machte am zurückliegenden Wochenende Station in Bacau. Beim zweiten Lauf des Jahres waren genau 100 Fahrer am Start. Darunter neun Deutsche, welche die weite Anreise ganz in den Osten Rumäniens nicht scheuten.

Vier Runden mit je zwei Sonderprüfungen galt es an beiden Tagen abzuspulen, wobei speziell der Enduro-Test mit seinen kernigen Auf- und Abfahrten eine Herausforderung der ganz besonderen Art darstellte. Vor allem eine extrem anspruchsvolle und steile Auffahrt sollte so manchen Teilnehmer zur Verzweiflung bringen. Da half es auch wenig, dass der Enduro-Test in der ersten Runde nicht gezeitet wurde und so lediglich zur "Besichtigung" diente. "Als ich in der zweiten Runde dort ankam hatte die Strecke nur noch wenig mit dem zu tun, was ich in der ersten vorgefunden hatte", berichtete Robert Riedel über den schon heftig ausgefahrenen Abschnitt. "Es standen dort überall hängengebliebene Fahrer am Berg. Aber ich hatte großes Glück und bin immer gut an ihnen vorbei gekommen. Wenn ich hätte dort selbst stehen bleiben müssen, wäre ich verloren gewesen", so der KTM-Fahrer weiter, der stets eine richtig gute Linie um die Konkurrenten herum fand. Und tatsächlich erwies es sich als fast unmöglich am Berg wieder loszukommen, wenn der Schwung erst einmal weg war und was dann oft einen neuen Versuch von ganz unten nötig machte. Dem daraus resultierenden Durcheinander geschuldet, wurde am Abend von den Offiziellen entschieden, die "Chaos-Auffahrt" für den zweiten Tag heraus zu nehmen.

Robert Riedel erwischte aber nicht nur bei der besagten Auffahrt eine gute Spur. Generell war der Rüdersdorfer an diesem Wochenende so richtig gut unterwegs. An beiden Tagen wurde er schnellster Deutscher und belegte in seiner Klasse jeweils Rang drei, was in der Wochenend-Addition sein erstes EM-Podium bedeutete. "Ich bin super happy mit dem Resultat. Es lief durchweg richtig gut. Top fünf war mein Ziel, jetzt ist es das Podium geworden. Klasse!", strahlte Riedel, der sich auch in der Tabelle auf Rang drei verbesserte.


Rang drei für Robert Riedel hinter Tommaso Montanari aus Italien und dem Schweizer DEM-Dauerstarter Jonathan Rosse.

Ebenfalls eine starke Leistung zeigte Jan Allers, der aber am ersten Tag zunächst wieder einmal etwas Pech hatte. "Ich hatte mich Samstag in der ersten Runde gleich fünfmal verfahren", schüttelte der KTM-Fahrer ungläubig den Kopf, der dafür zwei Strafminuten kassierte, aber dennoch in der U21-Kategorie guter Sechster wurde. Aber mit diesem Problem stand Allers nicht alleine da. Auch andere Teilnehmer, Klassen und Nationen übergreifend, haderten mit der Ausschilderung der Strecke. Am zweiten Tag, dann ohne Zeitstrafe, fuhr der KTM-Fahrer mit Rang vier sein bestes Saisonresultat ein und machte auch in der Meisterschaft einen großen Sprung nach vorn. "Unterm Strich bin ich zufrieden. Es hat Spaß gemacht und die Punkteausbeute ist auch richtig gut", freute sich Allers, der mit Sven Kiedrowski eine Fahrergemeinschaft nach Rumäninen bildete. Für den Starter der Senioren-Klasse, war es ebenfalls ein richtig gutes Wochenende. Nach Rang vier am ersten Tag, ließ der Husqvarna-Fahrer mit Rang drei ein weiteres Top-Resultat folgen.

Ergebnis-Übersicht aller deutschen Teilnehmer:

Fahrer Klasse Tag 1 Tag 2
Jan Allers Junioren U21 6. 4.
Maximilian Müller Junioren E2/3 13. 15.
Gerrit Helbig über 250ccm/2T 6. 5.
Robert Riedel bis 250ccm/4T 3. 3.
Maik Schubert bis 250ccm/4T 7. 7.
Philipp Müller über 250ccm/4T 9. 9.
Nico Rambow über 250ccm/4T 10. 10.
Sven Kiedrowski Senioren 4. 3.
Vanessa Danz Damen 9. 11.


Alessandro Battig, der beim Auftakt in Italien an beiden Tagen Gesamtschnellster wurde, trat entgegen seiner ursprünglichen Saison-Planungen nun doch in Rumänien an. Der erste Tag verlief für den Kawasaki-Fahrer jedoch nicht ganz so glatt. Auch ihm wurde die tückische Auffahrt im Enduro-Test etwas zum Verhängnis, an der er viel Zeit liegen ließ und so im Tages-Gesamt-Klassement letztlich "nur" Sechster wurde. Der Sieg ging an den Franzosen Hugo Blanjoue, vor Erik Appelqvist aus Schweden und dem Tschechen Krystof Kouble, die allesamt Fahrer der Klasse E2/E3 Junioren sind. Auch am zweiten Tag waren die drei wieder ganz vorn zu finden, wenngleich Battig diesmal das glücklichere Ende auf seiner Seite hatte. Der Italiener siegte mit nur einer Sekunde Vorsprung auf Appelqvist. Hinter dem Duo folgten auf Rang drei und vier Blanjoue und Kouble.

Die Enduro-EM geht jetzt in eine etwas längere Pause. Erst eine Woche nach dem DEM-Lauf in Burg werden Mitte August im schwedischen Skövde die nächsten Punkte vergeben. Das dreitägige Finale wird einen Monat später im polnischen Kielce ausgetragen.

Weitere Informationen, Ergebnisse und Zwischenstände auf
european-enduro.com