Veranstaltungen 2019

Internationale Deutsche
Enduro Meisterschaft:

09.-10.03.2019 - Uelsen
23.-24.03.2019 - Dahlen
10.-11.08.2019 - Burg
25.08.2019 - Waldkappel
21.-22.09.2019 - "Standby"
(fester Ausweichtermin)
12.10.2019 - Zschopau
26.10.2019 - Tucheim

DMSB Enduro-Cup:
09.-10.03.2019 - Uelsen
10.-11.08.2019 - Burg
(ohne Klassik)
25.08.2019 - Waldkappel
21.-22.09.2019 - "Standby"
(fester Ausweichtermin)
20.10.2019 - Kempenich
26.10.2019 - Tucheim


Stand: 11.12.2018 /
alle Terminangaben ohne Gewähr
und vorbehaltlich der Prädikatsbestätigung
durch den DMSB


 
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(Stand: 16.07.2018)

 
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EnduroGP:
Steve Holcombe Mann der Stunde!
Deutsches Trio kämpft mit harten Bedingungen

Ausgerechnet bei seinem Heim-Grand Prix in Edolo musste der Italiener Alex Salvini am ersten Tag einen technisch bedingten Ausfall hinnehmen und gab so zwangsläufig seine Führung in der EnduroGP-Wertung an Steve Holcombe ab. Der Brite war ohnehin eine Klasse für sich und trotzte den schwierigen Bedingungen mit Regen und Schlamm wie kein anderer. Den ersten Tag entschied der Beta-Fahrer, mit fast eineinhalb Minuten Vorsprung auf seinen Landsmann Brad Freeman, für sich. Der Drittplatzierte im Overall-Tagesranking Eero Remes lag bereits 1:50 Minuten hinter dem Sieger. Auch der zweite Tag stand ganz im Zeichen des amtierenden EnduroGP-Weltmeisters. Erneut bot Holcombe eine grandiose Vorstellung und siegte abermals vor einem stark auftrumpfenden Freeman. Salvini folgte auf Rand drei und betrieb, mit Blick auf die EnduroGP-Gesamtwertung, Schadensbegrenzung, in der er nun 16 Punkte hinter Holcombe zurück liegt. Auch Freeman machte Dank der starken Auftritte einen Sprung nach vorn und verdrängte damit den Finnen Remes vom dritten Rang.


Die Startnummer ist Programm! Weltmeister Steve Holcombe übernimmt nach zwei Tagessiegen die Führung im EnduroGP-Gesamtklassement
Foto: ABC Communication


Insgesamt drei Deutsche stellten sich dem EnduroGP-Abenteuer in Edolo, welche allesamt die Veranstaltung als echt harte Geländefahrt bezeichnen. "Es herrschten schon sehr anspruchsvolle Bedingungen", bestätigt Edward Hübner, der schon mehrere WM-Läufe in seiner Karriere bestritten hat. "Der Regen verschärfte natürlich die Sache ungemein. Vor allem der Enduro-Test, welcher an einem Hang durch den Wald führte, war extrem schwierig zu fahren. Dort war es sehr dunkel, so dass die Steine am Boden kaum von den aalglatten Wurzeln zu unterscheiden waren", so der KTM-Fahrer rückblickend, der trotz des einen oder anderen Sturzes, dennoch zufrieden mit seinem Abschneiden ist. "Es lief wesentlich besser, als zuletzt bei der EM in Schweden. Ich hatte ein gutes Gefühl zum Motorrad und es hat richtig Spaß gemacht." Platz acht und neun standen für Hübner letztlich in der Klasse E2 zu Buche.


Trotz Regen voller Zuversicht: Die drei deutschen Vertreter, Edward Hübner, Florian Görner und Yanik Spachmüller (v.l.) kurz vor der technischen Abnahme

Ebenfalls zweimal in die Punkteränge schaffte es Yanik Spachmüller, der die Plätze fünfzehn und vierzehn in der Junioren-Klasse J1 belegte. "Es war wirklich eine extrem harte Veranstaltung, wahrscheinlich die anstrengendste die ich je gefahren bin", berichtet der KTM-Fahrer, dem vor allem die sehr glatten Steine auf der Etappe zu schaffen machten. "Die Strecke war enorm kräftezehrend. Besonders die zwei steilen Auffahrten kurz vor dem Enduro-Test waren eine echte Hausnummer. Ich bin wirklich froh, dass ich ohne Strafminuten und einigermaßen gut über die Runden gekommen bin. Von daher passt es schon."
Für Florian Görner, dem Dritten im Bunde lief es hingegen ganz und gar nicht nach Wunsch. Auch der Youngster bezeichnet den WM-Lauf als schwerste Veranstaltung, die er bis jetzt gefahren ist. "Der Super-Test lief schon nicht ganz rund, doch das war nichts im Gegensatz was am Samstag folgte", zeigt sich der junge KTM-Fahrer über sein vorzeitige Ausscheiden sichtlich enttäuscht. "Ich hatte Probleme mit meinen Reifen, musste daher viel schieben und habe mir auch noch eine Strafminute eingefangen, weil ich zu zeitig in die ZK gefahren bin. Danach lief alles aus dem Ruder, so dass ich leider wegen Zeitüberschreitung aus der Wertung genommen wurde." Dafür biss sich Görner mit viel Kampfgeist am Sonntag bis ins Ziel, auch wenn er als Sechszehnter die Punkteränge knapp verpasste. "Es war ein Wochenende bei dem ich viel Lehrgeld zahlen musste. Entmutigen lasse ich mich aber davon nicht", so sein abschließendes Versprechen für die Zukunft.

Die Enduro-WM wird Ende des Monats in Frankreich fortgesetzt, bevor vom 12.-14. Oktober das große Finale in Woltersdorf ausgetragen wird.

Weitere Infos und alle Ergebnisse auf endurogp.org