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81. Six Days Enduro in Neuseeland, Tag 1: Der frühe Vogel fängt den Wurm

Die 81. Six Days Enduro in Neuseeland sind gestartet und der erste Renntag ist Geschichte. Aus deutscher Sicht lief es dabei nicht schlecht, allerdings haben sich im Laufe der folgenden Sitzungen noch einige Ergebnisverschiebungen ergeben, die zum Teil immer noch nicht in den offiziellen Ergebnissen berücksichtigt sind.

Wichtigster Punkt ist dabei, dass die Junior-Trophy nicht wie anfangs nachzulesen war, auf dem dritten Platz gelandet ist. "Auch der nun vermeldete vierte Platz der als offizielles Ergebnis geführt wird, ist meiner Meinung nach nicht richtig", so Deutschlands Teamchef Heiner Schmidt. "Bert Meyer wird immer noch als E3-Pilot geführt. Das ist falsch. Berichtigt müssten wir jetzt mit den Junioren nach meinem Kenntnisstand auf Platz fünf hinter Frankreich, den USA, Australien und Finnland liegen."

Dabei zeigte sich im Rennen schnell, dass der frühe Vogel den Wurm fängt. Genauer gesagt waren es vor allen Dingen die Piloten mit den niedrigen Startnummern, allen voran Frankreichs Marc Germain, die in den Sonderprüfungen die Bestzeiten in Neuseelands Boden brannten. Der französische E1-Pilot war zum Beispiel im Endurotest 3, der einer der Knackpunkte des Tages war, über 30 Sekunden schneller unterwegs, als Deutschlands bester E1-Pilot Mike Hartmann. Am Ende des Tages zeigte sich auch Deutschlands Top-Endurist Marcus Kehr zufrieden. „Platz fünf ist ok, STeiegerungs-Möglichkeiten sind noch da und vielleicht ist ja sogar eine Top-Drei-Platzeirung machbar“, so Kehr, der aber auch realistisch einschätzt, das ein Podiumsplatz nicht einfach zu holen sein wird. Kehr startet in Neuseeland mit einer großen Viertakt-KTM in der Klasse E3. „Ich hatte Anfangs noch einige Probleme, großes Bike, viel leistung, aber ich denke, dass ich jetzt immer besser in Fahrt kommen werde“, so der optimistische Ausblick auf die kommenden Tage.

Einigermaßen den Speed des rasenden Franzosen gehen konnte Juha Salminen, der ebenfalls in der Klasse E1 startete, das Ziel des Tests aber auch noch zehn Sekunden später als Germain sah. Und auch Germains Landsleute ließen es richtig krachen. Neben dem Klassensieg von Germain gab es auch noch den Sieg in der Klasse E3, den Fabien Planet für Frankreich holte, womit die Führung für die Franzosen in der Trophy-Wertung gesichert war.

Den einzigen Klassensieg, der nicht an die Franzosen ging, holte Australien Stefan Merriman. Der peitschte seine Yamaha als Schnellster E2-Pilot über die insgesamt zu fahren 237 Kilometer und die fünf Sondertests, von denen einer ein Enduro-Test war.

In der deutschen Trophy war man am Ende des Tages mit Platz zwölf einigermaßen zufrieden. "Da ist sicherlich noch mehr drin, die Top Ten ist am Ende der Sechstagefahrt auf jeden Fall unser Ziel", so der aus Dahlen stammende Andre Decker, der mit einer 300er-Zeitakt-KTM ins Rennen ging. Einige Probleme hatte Mark Risse auf ungewohntem Arbeitsgerät. Der aus Werl stammende GasGas-Pilot hatte statt der gewohnten 125er diesmal auf eine 250er-Motorisierung gesetzt. „Ich denke mal, dass ich in den nächsten Tagen immer besser zu Recht kommen werde und wir uns noch steigern können“, so der 21-jährige. „Wichtig wird auf jeden Fall, nach dem fünften Tag noch mit von der Partie zu sein“, so Thüringens Dirk Peter. Der KTM-Pilot, der in der Klasse E1 startet, war gut unterwegs, weiß aber auch um die Gefährlichkeit des weichen Bodens in den Endurotest, die links und rechts dicht gesäumt von Bäumen sind. „Einen Fehler kannst du dir hier nicht erlauben. Ein Sturz kann hier schlimmste Folgen haben“, so der 30jährige.

Pech hatte die Damen-Auswahl der Deutschen Mannschaft. Eigentlich nicht schlecht unterwegs hatten Enduro-Neuling Iris Krämer und die bereits mehrfache Six Days-Starterin Marion Langenbach das in ihren Möglichkeiten Liegende getan. Gut unterwegs war Vizeeuropameisterin Heike Petrick, bis ihr ein japanischer Clubfahre „in die Quere“ kam. Der hatte sich verfahren, war entgegen der Strecke unterwegs und stürzte im Bemühen, die richtige Abfahrt von der Straße zu erwischen, direkt vor Petrick. Die machte sich ebenfalls lang und verletzte sich am Kinn. Zwar konnte die KTM-Pilotin das Rennen zu Ende fahren, musste dann aber ins Krankenhaus, um eine Verletzung am Kinn mit zwei Stichen nähen zu lassen. Am Mittwoch will Petrick das Rennen aber wieder aufnehmen.