Veranstaltungen 2019

Auftakt zur Enduro-Weltmeisterschaft
Deutsche Enduro Meisterschaft

Starterliste
Stand: 16.03.2019

LIVE-TIMING

GPS-Daten:
51.366342, 12.996612


Internationale Deutsche
Enduro Meisterschaft:

09.-10.03.2019 - Uelsen
23.-24.03.2019 - Dahlen
10.-11.08.2019 - Burg
25.08.2019 - Waldkappel
22.09.2019 - "Standby"
(fester Ausweichtermin)
12.10.2019 - Zschopau
26.10.2019 - Tucheim

DMSB Enduro-Cup:
09.-10.03.2019 - Uelsen
10.-11.08.2019 - Burg
(ohne Klassik)
25.08.2019 - Waldkappel
22.09.2019 - Rehna
20.10.2019 - Kempenich
26.10.2019 - Tucheim


Stand: 21.01.2019 /
alle Terminangaben ohne Gewähr
und vorbehaltlich der Prädikatsbestätigung
durch den DMSB


 
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(Stand: 25.01.2019)

 
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SuperEnduro-WM in Riesa:
Cody Webb und Tim Apolle jubeln!

SuperEnduro-WM in Riesa:
Cody Webb und Tim Apolle jubeln! Bereits zum fünften Mal gastierte die SuperEnduro-Weltmeisterschaft in der sächsischen Sportstadt Riesa. Und die Fans dürfen sich freuen, denn erst vor einem Monat wurde der Vertrag um weitere zwei Jahre verlängert. So wird noch bis einschließlich 2021 geballte Offroad-Action in der SACHSENarena zu erleben sein.
Auch in diesem Jahr war die Halle erneut restlos ausverkauft und die Stimmung wie immer glänzend, als die Super-Enduristen im Kampf gegeneinander über die anspruchsvolle Strecke jagten. Der Parcours präsentierte sich in diesem Jahr überaus flüssig und schnell. Zahlreiche Sprungkombinationen über Baumstämme und verschiedenartige Röhren hatten zweifellos die Oberhand, wenngleich sich das knifflige Steinfeld als Scharfrichter herauskristallisierte. Hier kam so mancher Fahrer ins Straucheln und büßte hart erkämpfte Plätze ein.


Wie immer: Volles Haus in Riesa!

Prestige: Cody Webb wiederholt den Vorjahressieg
In der Prestigeklasse werden die ersten Punkte bereits bei der obligatorischen Superpole vergeben. Hierbei gehen die sieben Qualifikationsbesten noch einmal für eine Runde auf Zeitenjagd. Schnellster war mit 36.250 Sekunden der US-Amerikaner Colton Haaker, der sich damit über drei zusätzliche WM-Punkte freuen durfte. Zwei Zähler gab es für Cody Webb, einen für Tadeusz Blazusiak. Kevin Gallas wurde starker Vierter, lediglich 1.182 Sekunden fehlten dem einzigen deutschen Vertreter in der Prestige-Klasse zum Drittplatzierten Blazusiak, der somit denkbar knapp einen WM-Punkt verpasste.


Auftakt nach Maß für Colton Haaker

Der erste von drei Läufen begann äußerst spektakulär. Unmittelbar nach dem Start bog die Strecke scharf rechts ab. Als das Startgatter fiel und das Feld nur wenige Meter später um die Ecke schoss, krachten die beiden Husqvarna-Werksfahrer Alfredo Gomez und Colton Haaker im Gerangel frontal gegen die Bande. Während Haaker noch glimpflich davon kam, verletzte sich Gomez dabei so schwer am Arm, dass er noch vor Ort ärztlich versorgt werden musste, was einen Rennabbruch nach sich zog.
Beim Restart kam Tadeusz Blazusiak am besten weg. Der aktuelle WM-Leader behauptete die Führung bis zur sechsten Runde, bevor ihn sein KTM-Teamkollege Cody Webb überholte. Der amtierende Weltmeister ließ nichts mehr anbrennen und fuhr den Laufsieg souverän nach Hause. Hinter dem orangefarbenen Werksduo landete Colton Haaker auf Rang drei, während Kevin Gallas als starker Vierter erneut ganz groß auftrumpfte und vom Publikum begeistert gefeiert wurde.


Tadeusz Blazusiak konnte die Spitzenposition nicht bis ins Ziel behaupten

Der zweite Lauf, welcher in umgekehrter Aufstellung gestartet wurde, stand erneut im Zeichen des US-Amerikaners. Bereits in der ersten Runde setzte sich Webb an die Spitze und gab diese Position bis ins Ziel nicht mehr ab. Dahinter reihten sich Haaker und Blazusiak ein. Vierter wurde der Spanier Cristobal Guerrero, während sich Kevin Gallas diesmal mit Rang sieben begnügen musste.


Cody Webb auf dem Weg zum zweiten Laufsieg

Im dritten und letzten Wertungslauf lag zunächst Haaker an der Spitze, bevor ihn Blazusiak überholte. Der Pole setzte sich stetig weiter ab und überquerte die Ziellinie als Erster, gefolgt von Haaker und Webb. Der dritte Platz reichte dem großgewachsenen US-Amerikaner jedoch, um seinen Vorjahressieg wiederholen zu können. "Ich bin extrem glücklich über dieses Resultat. Der relativ enge Kurs liegt mir einfach", strahlte der Tagessieger, während Kevin Gallas nicht so recht zufrieden war. Zwar schaffte er es im dritten Durchgang auf Rang sechs, doch das war nicht das, was sich der ehrgeizige Husqvarna-Fahrer vorgenommen hatte. "Die Strecke hat mir einfach nicht so gelegen. Das soll keine Ausrede sein, das ist einfach ein Fakt. Dennoch habe ich versucht, das Beste daraus zu machen und tatsächlich noch ganz gut Punkte für die Meisterschaft mitgenommen. Ich weiß, wo ich meine Hausaufgaben noch machen muss und da werde ich ansetzen."


Kevin Gallas, zweifellos einer der Publikumslieblinge des Abends

Ergebnisse:
- Superpole
- 1. Lauf
- 2. Lauf
- 3. Lauf
- Gesamtergebnis


Machten die drei Ränge an diesem Abend unter sich aus: Tadeusz Blazusiak, Cody Webb und Colton Haaker (v.l.)


Junioren: Heimsieg für Tim Apolle!
Aus deutscher Sicht begann der Abend überaus verheißungsvoll. Im ersten Durchgang schaffte es Tim Apolle, hinter dem Briten William Hoare, welcher bereits beim WM-Auftakt in Polen alle drei Läufe gewann, auf den vom Publikum frenetisch gefeierten zweiten Platz. Hinter dem Chilenen Diego Herrera und dem Tschechen David Cyprian landete mit Leon Hentschel auch der zweite deutsche Starter unter die besten Fünf!


Setzte seine Siegesserie zunächst auch in Riesa weiter fort: WM-Leader William Hoare aus Großbritannien

Im zweiten Lauf brannte förmlich die Hütte, als Tim Apolle von Beginn an die Führung übernahm und vom Publikum getragen, über den Kurs flog. Und tatsächlich, der KTM-Fahrer behielt nicht nur die Nerven, sondern auch die Führung bis ins Ziel. Das sensationelle deutsche Ergebnis komplettierte Leon Hentschel als fantastischer Zweiter! WM-Leader Hoare wurde Dritter.


Leon Hentschel mit Saisonbestleistung im zweiten Lauf

Im entscheidenden dritten Durchgang boten die beiden Laufsieger eine erstklassige Leistung. Zunächst lag kurzzeitig Apolle von, bevor sich Hoare die Spitzenposition erkämpfte. Als dieser aber in dem eingangs erwähnten Steinfeld hängen blieb, konnte sich Apolle Rang eins zurück erobern. Angefeuert von den Zuschauern rettete er den Sieg ins Ziel, was gleichzeitig den ersten Rang in der Tageswertung bedeutete. Leon Hentschel lag lange Zeit auf Rang drei, musste sich am Ende allerdings äußerst knapp Herrera geschlagen geben. Nicht einmal zwei Sekunden machten den Unterschied. Besonders bitter für Hentschel, der dadurch auch den dritten Rang im Tagesklassement denkbar knapp verpasste.


Geschafft: Tim Apolle gewinnt seinen Heim-Grand Prix!

Tim Apolle konnte hingegen sein Glück über den Heimsieg kaum fassen. "Definitiv das bisherige Highlight meiner Karriere", strahlte der überglückliche KTM-Fahrer über das ganze Gesicht! "Es war einfach fantastisch. Die Stimmung, die Leute, wie sie mich angefeuert haben, dass habe ich zum ersten Mal überhaupt so bewusst mitbekommen", sprudelte es weiter aus ihm heraus, "es hat einfach alles gepasst. Ich bin bestens klar gekommen und habe in jeder Situation versucht, die Ruhe zu bewahren, was ja letztlich auch super geklappt hat!"

Ergebnisse:
- 1. Lauf
- 2. Lauf
- 3. Lauf
- Gesamtergebnis


Tim Apolle bei den Junioren ganz oben, eingerahmt von Herrera (links) und Hoare


National: Springmann ganz oben!
2+2=1 – So lautet die simple Rechnung für Pascal Springmann an diesem Abend. Der Beta-Fahrer, der seine motorsportlichen Wurzeln im Trial hat, aber seit geraumer Zeit Enduro fährt, nahm erstmals in Riesa teil. Schon in den Vorläufen zeigte er, dass mit ihm zu rechnen ist. Das er dann beide Wertungsläufe des Abends als Zweiter abschloss und so letztlich Erster wurde, hätte er aber selbst in seinen kühnsten Träumen nicht erwartet. "Eigentlich war ich schon froh, dass ich mich überhaupt für das Abendprogramm qualifizieren konnte", gab Pascal Springmann offen zu, der die Rennen als emotional sehr anstrengend bezeichnete. "Man durfte sich keinen Fehler erlauben. Ich habe versucht, mir die Kräfte gut einzuteilen und jede Sekunde voll konzentriert zu bleiben, was bei dieser Kulisse vor so vielen Leuten definitiv nicht einfach war. Ich bin einfach nur super glücklich, dass alles so gut gelaufen ist!"


Pascal Springmann fuhr in Riesa einen seiner größten sportlichen Erfolge ein!

Sieger im ersten Lauf wurde Tom Knight, Neffe von Offroad-Legende David Knight. Der erst 16-jährige Brite büßte im zweiten Durchgang als Siebter jedoch alle Chancen auf den Tagessieg ein. Diese Möglichkeit verspielte Mitfavorit Jonathan Rossé bereits im ersten Lauf, bei dem der Schweizer nur enttäuschender Elfter wurde. Doch im zweiten Run ließ der langjährige Yamaha-Fahrer sein ganzes Können aufblitzen und sicherte sich den Sieg, was ihm im Gesamtranking sogar noch den dritten Rang hinter Springmann und Knight bescherte.


Internationales Podium in der nationale Klasse: Tom Knight, Pascal Springmann und Jonathan Rossé (v.l.)

Ergebnisse:
- 1. Lauf
- 2. Lauf
- Gesamtergebnis



Spektakuläre Eröffnungsshow mit viel Feuer und Tam-Tam


Im Steinfeld spielten sich so manche Dramen ab


Selbst der Ministerpräsident des Freistaates Sachsens Michael Kretschmer war zu Gast, hier im Bild mit Kevin Gallas beim Fachsimpeln in dessen Box