Veranstaltungen 2019

Deutsche Enduro Meisterschaft

AUSSCHREIBUNG
Nennschluss: 23.02.2019

GPS-Daten:
52.511938, 6.775711
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Auftakt zur Enduro-Weltmeisterschaft
Deutsche Enduro Meisterschaft

AUSSCHREIBUNG
Nennschluss: 08.03.2019

GPS-Daten:
51.366342, 12.996612


Internationale Deutsche
Enduro Meisterschaft:

09.-10.03.2019 - Uelsen
23.-24.03.2019 - Dahlen
10.-11.08.2019 - Burg
25.08.2019 - Waldkappel
22.09.2019 - "Standby"
(fester Ausweichtermin)
12.10.2019 - Zschopau
26.10.2019 - Tucheim

DMSB Enduro-Cup:
09.-10.03.2019 - Uelsen
10.-11.08.2019 - Burg
(ohne Klassik)
25.08.2019 - Waldkappel
22.09.2019 - Rehna
20.10.2019 - Kempenich
26.10.2019 - Tucheim


Stand: 21.01.2019 /
alle Terminangaben ohne Gewähr
und vorbehaltlich der Prädikatsbestätigung
durch den DMSB


 
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der DEM-Startnummern 2019

(Stand: 25.01.2019)

 
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SuperEnduro-WM in Madrid:
Colton Haaker dominiert Prestige-Klasse
Leon Hentschel erstmals auf dem Podium

Die dritte von insgesamt fünf Veranstaltungen zur diesjährigen SuperEnduro-Weltmeisterschaft stand ganz im Zeichen des US-Amerikaners Colton Haaker. Der Husqvarna-Werksfahrer gewann zunächst die SuperPole und sicherte sich im Anschluss die Siege in den Durchgängen eins und drei. Die einzigen Punkte ließ er im zweiten Lauf liegen, in welchem er die Ziellinie als Dritter, dafür aber äußerst spektakulär überquerte. Im direkten Duell mit dem Polen Tadeusz Blazusiak kam es zwischen den beiden zur Kollision, während Blazusiak höchst unsanft in den Zielbogen einschlug, gelang es Haaker im Fall noch die Lichtschranke zu passieren. Dies blieb Blazusiak hingegen verwehrt, der zunächst verletzt am Boden lag und ärztlich versorgt werden musste. Trotz zugezogener Schulterverletzung stand der KTM-Fahrer im letzten Lauf wieder am Startgatter, um zumindest noch ein paar Punkte für die Meisterschaft mitzunehmen.


Die Szene des Abends: Tadeusz Blazusiak und Colton Haaker kollidieren kurz vor der Zieldurchfahrt
Foto: ABC Communication


Auch WM-Leader Cody Webb, der den ersten Lauf als Dritter abschloss und den zweiten gewann, war vom Pech verfolgt. Im finalen Durchgang riss dem US-Amerikaner die Kette, worauf er keine weiteren Punkte einfahren konnte. Dennoch reichte es für den KTM-Fahrer mit 37 Zählern zum zweiten Gesamtrang hinter Colton Haaker (58 Punkte). Das Podest komplettierte ein überglücklicher Alfredo Gomez, der sich in Riesa den Ellenbogen ausgekugelt hatte und nun bei seinem Heimrennen ein furioses Comeback gab. Der Spanier kam am Ende auf 34 Punkte, wie auch sein Landsmann Pol Tarres, der vor allem in Durchgang zwei mit einem zweiten Platz glänzen konnte. Wie eng es letztlich um den dritten Gesamtrang zuging, verdeutlichen Blake Gutzeit (Südafrika) und Diogo Vieira (Portugal), die beide mit 33 Zählern auf den Rängen fünf und sechs folgten. Kevin Gallas, einziger deutscher Vertreter in der Prestige-Klasse, erwischte keinen allzu glücklichen Abend in Spaniens Hauptstadt. Mit den Rängen acht, neun und zehn blieb der Husqvarna-Fahrer deutlich hinter seinen zuletzt sehr starken Leistungen zurück. Der Junioren-Weltmeister von 2018 büßte so in der WM-Tabelle gleich drei Positionen ein und liegt damit nun an siebter Stelle.


Colton Haaker, neuer Spitzenreiter der Prestige-Klasse, erhält aus den Händen von Ivan Cervantes, selbst ehemaliger SuperEnduro-Weltmeister, das begehrte "Leader Plate"
Foto: ABC Communication


Gesamt-Ergebnis Prestige-Klasse

WM-Stand Prestige-Klasse


Bei den Junioren konnte sich erneut der WM-Führende William Hoare durchsetzten. Der Brite sicherte sich mit den Rängen eins, drei und eins den Gesamtsieg und baute damit seinen Vorsprung in der Tabelle auf 43 Punkte aus! Tageszweiter wurde der Tscheche David Cyprian, der den zweiten Durchgang für sich entscheiden konnte. Ganz stark präsentierte sich Leon Hentschel. Nach Platz sieben im ersten Run ließ er zwei zweite Ränge folgen, was für den dritten Gesamtrang reichte. Damit stand der deutsche KTM-Fahrer erstmals in seiner Karriere bei der SuperEnduro-Weltmeisterschaft auf dem Podium. Tim Apolle ist dieses Gefühl nicht fremd. Nach seinem furiosen Sieg in Riesa verpasste er dieses Mal allerdings das Podest. Nach drei vierten Rängen stand eben dieser auch in der Tageswertung zu Buche. Tim Apolle liegt in der WM-Wertung weiterhin auf Rang zwei, während sich Leon Hentschel auf Position vier verbessern konnte.


Leon Hentschel fuhr in Madrid erstmals auf das Podium!
Foto: ABC Communication


Gesamt-Ergebnis Junioren-Klasse

WM-Stand Junioren-Klasse


Bereits in zwei Wochen geht es in Budapest in die nächste Runde. Dann sind neben den Profis der Prestige- und Junioren-Klasse auch wieder die Fahrer des Europa-Cup dabei.

Weitere Infos zur SuperEnduro-Weltmeisterschaft unter superenduro.org.