Veranstaltungen 2018

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23.09.2018 - Kaltenkirchen
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20.10.2018 - Zschopau
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81. Six Days in Neuseeland: Die deutschen Junioren fahren auf Platz 3 nach vorn

Tag zwei in Neuseeland und in der Nacht kam der Regen. Wie die Einheimischen sagen, lässt sich das Wetter Neuseelands ohnehin nicht vorbestimmen und ist immer eine Überraschung. Das merkten auch die Fahrer, denn sah es gegen 5.30 Uhr, als für die ersten der Wecker klingelte, alles noch danach aus, als wollte die Welt untergehen, so kam pünktlich, mit dem Start der ersten Fahrer die Sonne heraus.

Auf die Bedingungen auf der Strecke hatte das jedoch nur noch bedingt Einfluss, denn die Piste, die zu großen Teilen schon am ersten Renntag befahren wurde, bestand nur noch aus Bodenwellen, Löchern und Kanten und machte das Fahren für alle zur Tortour. Da waren die WM-Piloten in den Reihen der Trophy sicherlich im Vorteil und konnten hier ihre Erfahrung mit schwierigen Bedingungen ausspielen.

Und das zeigte sich am Ende des Renntages auch im Ergebnis, denn die Juniortrophy konnte sich gleich um zwei Plätze vom fünften bis auf den dritten Rang nach vorn verbessern. Profitiert hatte man dabei neben der Leistung auf der Strecke, bei der gleich drei der Junior-Trophy-Fahrer die besten deutschen Zeiten markierten, auch davon, dass die Konkurrenz schwächelte. Bei den starken Finnen hatte schon am ersten Tag einer der Fahrer am Zylinderkopf schrauben müssen und war damit auch noch am Dienstagmorgen beschäftigt, weshalb es gleich mal ordentlich Strafminuten gab. Als dann auch noch einer der Fahrer ausfiel, konnten sich die Nordländer erst einmal aus den Reihen der Favoriten verabschieden.

Zu denen gehören nun aber als Drittplatzierte die Deutschen, die allerdings auf die führenden Amerikaner reichliche drei Minuten Rückstand haben. Einer der Garanten für die Führung der Amis war ein überragender Kurt Casseli, der schnellster Mann des Tages wurde und sogar Juha Salminen hinter sich ließ.

In der Trophy Wertung sind die Deutschen dank einer konstanten Leistung auf Platz elf nach vorn gefahren und die Zielsetzung Top-Ten liegt ganz klar im Bereich des möglichen. Beste Clubmannschaft sind die Berliner um Christoph Lessing, die sich mittlerweile bis auf Platz acht nach vorne arbeiten konnten.

Nichts dürfte es werden mit dem ersten Ankommen einer kompletten Damen-Mannschaft bei den Six Days, denn ausgerechnet Zugpferd und Vizeeuropameisterin Heike Petrick wird wohl auch in den kommenden Tagen nicht mehr an den Start gehen können. Die KTM-Pilotin hatte sich schon am ersten Renntag eine Handgelenksverletzung zugezogen, als sie durch einen japanischen Clubfahrer, der sich auf der Strecke verirrt hatte, in einen Unfall verwickelt wurde.

Am dritten Renntag wartet noch einmal die zerfahrene Piste des zweiten Wertungstages auf die Fahrer, die Freude darüber hält sich aber bei den meisten Piloten deutlich in Grenzen.